Wirtschaft

Philippine Regierung stärkt wissenschaftliche Fischereiverwaltung im Laguna de Bay

Der Laguna de Bay, der größte See der Philippinen, soll durch eine wissenschaftlich fundierte Strategie der Fischereiverwaltung als dauerhafte Nahrungsquelle geschützt und wiederhergestellt werden. Dazu setzt die Regierung auf eine neue Generation technischer Datenerheber, die verlässliche Informationen über das gesamte Seegebiet sammeln sollen.

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Bild: PIA - 742331025_1451571673654721_7144724305674303787_n.png

Das Projekt wird vom Nationalen Forschungsinstitut für Fischerei und Entwicklung (DA-NFRDI) des Landwirtschaftsministeriums geleitet und von der Laguna Lake Development Authority (LLDA) finanziert. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Fischereiprojekte und Entwicklungsmaßnahmen stets auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. hob die Bedeutung des Laguna de Bay für die Versorgung von Metro Manila und den angrenzenden Provinzen hervor. Der See bleibt einer der wichtigsten Binnengewässer für die Fischerei des Landes und sichert die Bereitstellung frischer Fische. Eine produktive Erhaltung des Sees durch wissenschaftliches Management sei entscheidend, um eine stabile Lebensmittelversorgung zu gewährleisten und die Existenzgrundlage tausender Fischer zu schützen.

Um dies zu erreichen, hat das Landwirtschaftsministerium neue technische Datenerheber eingestellt, die in den Regionen Laguna und Rizal sowie in der Stadt Muntinlupa stationiert werden. Diese Fachkräfte übernehmen zentrale Aufgaben bei der Erfassung von Fischfängen, der Identifizierung von Fischarten, biologischen Probenahmen sowie der Dokumentation von Fischereigeräten und standardisierten Umfrageprotokollen.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Dr. Ma. Theresa Mutia, Exekutivdirektorin des DA-NFRDI, beschrieb die Datenerheber als die „Augen und Ohren der Fischereiwissenschaft“. Ihre Arbeit vor Ort verwandelt jede Anlandung von Fischen und jede Feldstudie in die notwendigen Beweise, um fundierte Entscheidungen für den See treffen zu können. Drusila Esther Bayate, Unterstaatssekretärin für Fischerei beim Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (BFAR), ergänzte, dass eine solide Ausbildung der Datenerheber sicherstelle, dass die Fischereipolitik auf wissenschaftlichen Untersuchungen beruhe.

Die LLDA betonte zudem, dass die Durchsetzung von Umweltgesetzen zur Erhaltung des Laguna de Bay oberste Priorität habe. Die Behörde überwacht ökologische und vom Menschen verursachte Einflüsse genau, um die Einhaltung der Gesetze und den Schutz des gesamten Seebeckens zu garantieren. Durch die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei der Bestandsaufnahme soll die wissenschaftliche Basis für Naturschutzmaßnahmen und den Wiederaufbau der Fischbestände geschaffen werden, um die Ernährungssicherheit des Landes langfristig zu unterstützen.

Quellen