PhilHealth zahlt 10,79 Milliarden Pesos für medizinische Leistungen in West-Visayas und Negros Occidental
EditDie staatliche Krankenversicherung PhilHealth hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 medizinische Ansprüche in Höhe von insgesamt 10,79 Milliarden Pesos für etwa 800.000 Patientinnen und Patienten in den Regionen West-Visayas und Negros Occidental übernommen.
Wie Marjorie Cabrieto, die regionale Vizepräsidentin von PhilHealth für West-Visayas, während eines Medienforums am Dienstag mitteilte, entfielen die höchsten Auszahlungen auf verschiedene Krankheitsbilder. Den größten Anteil nahmen Fälle von mittelschwerer Pneumonie ein, für die 883,79 Millionen Pesos bei 31.520 Ansprüchen gezahlt wurden. Weitere bedeutende Ausgaben betrafen Schlaganfälle (254,98 Millionen Pesos bei 3.389 Ansprüchen), hypertensive Notfälle oder dringende medizinische Zustände (170,40 Millionen Pesos bei 10.230 Ansprüchen) sowie chronische Nierenerkrankungen (129,86 Millionen Pesos bei 4.583 Ansprüchen). Obwohl Dengue-Fälle nicht zu den zehn häufigsten Ansprüchen gehörten, wurden für 3.232 Fälle in diesem Zeitraum 61,6 Millionen Pesos ausgezahlt.
Hinsichtlich der Effizienz der Verwaltung berichtete Cabrieto eine deutliche Beschleunigung der Bearbeitungszeiten. Während die gesetzlich vorgeschriebene Frist für die Bearbeitung von Ansprüchen bei 30 Tagen liegt, sank die durchschnittliche Bearbeitungsdauer im Juni auf 5,29 Tage und konnte im Juli sogar auf nur zwei Tage reduziert werden. Cabrieto dankte den Mitgliedern für ihre Beiträge und betonte, dass diese Mittel direkt in die Leistungen für die Versicherten fließen.
Bis zum 30. Juni verzeichnete PhilHealth 7.794.521 registrierte Mitglieder und Angehörige, was 95,47 Prozent der prognostizierten Bevölkerung in West-Visayas und Negros Occidental entspricht. Die Behörde bemühe sich weiterhin darum, die verbleibenden weniger als fünf Prozent der Bevölkerung zu erreichen.
Zudem erinnerte die Regionalleitung Arbeitgeber an eine einmalige Regelung zur Erlassung von Zinsen. Diese ermöglicht es, versäumte Beiträge aus dem Zeitraum von Juli 2013 bis Dezember 2024 ohne oder mit minimalen Zinsen nachzuzahlen. Diese Frist läuft noch bis Dezember dieses Jahres. Cabrieto wies zudem darauf hin, dass Mitglieder ihre Beiträge regelmäßig aktualisieren sollten, da PhilHealth ab dem kommenden Jahr Zinsen auf versäumte Zahlungen erheben wird. Der Zinssatz wird dabei 1,5 Prozent pro Monat, monatlich verzinst, nicht überschreiten.



