Wirtschaft: Metro Manila

Forderung nach Überwachung kommerzieller Fischereifahrzeuge nach Gerichtsurteil

Kurzmeldung

Vertreter der internationalen Meeresnaturschutzorganisation Oceana haben zusammen mit Meereswissenschaftlern, Fischexperten und Vertretern der Kleinfischerei in Quezon City dazu aufgerufen, kommerzielle Fischereifahrzeuge umgehend mit Sendegeräten zur Positionsüberwachung auszustatten. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag, den 11. August 2026, äußerten die Gruppen ihre Besorgnis über die Auswirkungen eines jüngsten Urteils des Obersten Gerichtshofs.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Der Supreme Court hatte am 30. Juli die Fischereiverordnung 266 (Fisheries Administrative Order 266) für verfassungswidrig erklärt. Diese Verordnung hatte zuvor vorgeschrieben, dass kommerzielle Fangboote Überwachungsgeräte nutzen und Echtzeitdaten übermitteln müssen, um illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei zu verhindern.

Die Experten warnten davor, dass ohne solche Überwachungsmaßnahmen (Vessel Monitoring Measures, VMM) kommerzielle Schiffe unkontrolliert agieren könnten. Dies stelle ein Risiko für die Fischereigebiete der lokalen Fischer dar, da kommerzielle Boote so illegal in den 15 Kilometer breiten Gemeindegewässern fischen könnten.