PHAP fordert Ausweitung der Medikamentenabdeckung durch PhilHealth
EditIm Rahmen des Forums „Breaking Barriers to Medicine Access: Kalusugang Abot-Kamay nina Juan at Juana“ im Manila Hotel forderte die Pharmaceutical and Healthcare Association of the Philippines (PHAP) die staatliche Krankenversicherung PhilHealth auf, die Abdeckung von Medikamenten zu erweitern.
Dr. Diana Edralin, die Präsidentin der PHAP, betonte, dass die Leistungen nicht nur Krankenhausaufenthalte und Diagnostik umfassen dürfen, sondern auch Medikamente in die entwickelten Leistungspakete integriert werden müssten. Ein zentraler Punkt der Forderung ist die Verbesserung der Versorgung bei verschiedenen Arten von Brustkrebs.
Laut Edralin deckt das aktuelle Verzeichnis der PhilHealth lediglich Medikamente für HER2-positive Typen ab, während andere Formen wie HER2-negative oder triple-negative Brustkrebs unzureichend versorgt seien. Um die Preise für Arzneimittel zu senken, schlug sie zudem die Aufnahme weiterer Medikamente in das offizielle Verzeichnis vor, damit diese durch Großeinkäufe kostengünstiger beschafft werden können.
Neben der Kostenfrage sieht die PHAP auch Optimierungsbedarf bei der Arzneimittelversorgung und den administrativen Prüfprozessen. Die Organisation erklärte ihre Bereitschaft, Daten, Fachwissen und Systeme mit PhilHealth und dem DOH zu teilen, um den Zugang zu Medikamenten, etwa im Rahmen des „Zero-Balance-Billing“-Programms, zu beschleunigen. Zudem wies Edralin auf den Mangel an Apothekern im Land hin und plädierte für die Förderung von Pharmaziestudien sowie effiziente Lösungen, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung nicht zu gefährden.






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