PCG-Sprecher ruft Ost-Visayas zur Einigkeit im Konflikt um das Westphilippinische Meer auf
Der Sprecher der philippinischen Küstenwache (PCG) für das Westphilippinische Meer, Konteradmiral Jay Tarriela, hat die Bevölkerung von Ost-Visayas dazu aufgerufen, die Nation bei der Verteidigung der Souveränitätsrechte im Westphilippinischen Meer zu unterstützen. In einem Radiointerview mit RMN Tacloban betonte er, dass jeder Filipino eine Rolle beim Schutz der nationalen Rechte spiele.
Tarriela erklärte, dass die größte Herausforderung für die Regierung bei der Durchsetzung der Ansprüche im Westphilippinischen Meer nicht die massiven Schiffe Chinas seien, sondern die weit verbreitete Verbreitung von Falschmeldungen und Desinformation. China versuche gezielt, Narrative zu verbreiten, um die Filipinos zu verwirren und sie an der rechtlichen Grundlage der philippinischen Ansprüche zweifeln zu lassen.
Der Kampf gegen Desinformation sei ein täglicher Kampf, der durch einflussreiche Persönlichkeiten wie Politiker und Social-Media-Influencer erschwert werde, die die Argumentation Chinas übernehmen. Dies führe dazu, dass deren Follower und Unterstützer falsche Überzeugungen und Fake News weiterverbreiten. Tarriela rief die Bürger dazu auf, ihre Social-Media-Plattformen verantwortungsbewusst zu nutzen, indem sie Falschinformationen melden und die Verbreitung korrekter Informationen unterstützen.
Ein wesentlicher Beitrag zum Patriotismus könne darin bestehen, von zu Hause aus die Verbreitung wahrheitsgemäßer Informationen zu fördern und Mitbürger vor Täuschungen zu schützen. Zudem betonte der Konteradmiral die Notwendigkeit, die Jugend über die Problematik des Westphilippinischen Meeres aufzuklären. Die PCG koordiniere hierzu mit dem DepEd und der Kommission für Hochschulbildung (CHED), um Diskussionen über das Gebiet in die Lehrpläne zu integrieren.
Für Jugendliche, die keine Schule besuchen, seien die Eltern in der Pflicht, korrekte Informationen zu vermitteln, da das Thema eine generationenübergreifende Bedeutung habe. In diesem Zusammenhang verwies Tarriela auch auf die von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. unterstützte Initiative „Kadiwa sa Bayaning Mangingisda“, die philippinische Fischer unterstützen und deren sicheres Fischen ohne Belästigungen gewährleisten soll.
Trotz der aktuellen Schwierigkeiten zeigte sich Tarriela optimistisch, dass der Konflikt letztlich friedlich durch die Einhaltung des internationalen Rechts gelöst werden könne. Er äußerte die Hoffnung, dass China das internationale Recht irgendwann respektieren werde und weitere Länder, einschließlich der ASEAN-Staaten, die Philippinen unterstützen würden.
Abschließend unterstrich er gegenüber den Zuhörern in Ost-Visayas, dass die Verteidigung des Westphilippinischen Meeres eine gemeinsame nationale Verantwortung sei. Man dürfe nicht behaupten, dass das Gebiet zu weit von Orten wie Tacloban oder Ost-Visayas entfernt sei, um nicht involviert zu sein. Der Kampf gehöre nicht nur dem Präsidenten oder der Küstenwache, sondern jedem einzelnen Filipino.