Politik

PCG-Sprecher fordert nationale Entschlossenheit im Konflikt um das Westphilippinische Meer

Im anhaltenden Streit um die Souveränität der Philippinen im Westphilippinischen Meer steht laut der philippinischen Küstenwache (Philippine Coast Guard, PCG) nicht die militärische Leistungsfähigkeit des Landes im Vordergrund, sondern die nationale Entschlossenheit der Bevölkerung. Rear Adm. Jay Tarriela, Sprecher der PCG für das Westphilippinische Meer, betonte in einem Interview mit Bombo Radyo Baguio, dass es nicht um die Frage der Fähigkeiten gehe, sondern darum, ob alle Filipinos gemeinsam für ihr Land einstehen wollen.

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Bild: PIA - Screen Shot 2026-07-21 at 3.41.50 PM

Tarriela appellierte an das Bewusstsein der Bürger und stellte die rhetorische Frage, ob die Filipinos bereit seien, sich von China annektieren zu lassen. Er erklärte, man solle den Fokus nicht primär darauf richten, ob die Streitkräfte der Philippinen (Armed Forces of the Philippines, AFP) oder die Küstenwache eine Invasion Chinas in Inseln oder Provinzen verhindern könnten. Stattdessen müsse man sich fragen, ob man akzeptiere, eine Provinz Chinas zu werden.

Der Offiziale unterstrich, dass ein Mangel an militärischer Kapazität kein Grund sei, den Forderungen Chinas nachzugeben. Sobald das Land kollektiv „Nein“ sage, dürfe die vermeintliche Schwäche des Militärs oder der Küstenwache nicht als Rechtfertigung für ein Aufgeben dienen. Er forderte die Filipinos auf, ihre Identität und ihre Pflicht zum Schutz der nationalen Rechte und der Unabhängigkeit tief im Herzen zu tragen.

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Bild: PIA

Tarriela zeigte sich zuversichtlich, dass die Bevölkerung die Bedrohungen im Westphilippinischen Meer sowie die ausländischen Einmischungen und die Versuche Chinas, das Land negativ zu beeinflussen, bereits erkannt habe. Er äußerte die Hoffnung, dass die Filipinos bei den Wahlen im Jahr 2028 Führungspersönlichkeiten wählen würden, denen das Land wirklich am Herzen liegt. Diese Anführer müssten die Position der Philippinen im Westphilippinischen Meer verstehen und für die Rechte des Landes innerhalb der internationalen Gemeinschaft kämpfen.

Quellen