Wirtschaft: Pampanga

Pax-Silica-Projekt in New Clark City verspricht Milliardeninvestitionen und Arbeitsplätze

Das geplante Pax-Silica-Projekt in New Clark City steht vor einem massiven wirtschaftlichen Aufschwung. Laut Angaben der Philippine Information Agency (PIA) könnten durch das Vorhaben Investitionen in Höhe von 40 bis 70 Milliarden US-Dollar angezogen werden. Dies würde zudem mehr als 130.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in technologiebezogenen Branchen sowie tausende Stellen im Bausektor während der Entwicklungsphase schaffen.

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Bild: PIA

Trotz der wirtschaftlichen Aussichten gibt es erhebliche Bedenken hinsichtlich der Ressourcenversorgung. Die Bases Conversion and Development Authority (BCDA) schätzt, dass das Pax-Silica-Projekt täglich zwischen 65 und 90 Millionen Liter Wasser benötigen wird. Diese Menge entspricht etwa dem täglichen Wasserbedarf von 300.000 bis 450.000 Filipinos. Behördenvertreter gaben an, dass die Versorgung primär durch Regenwasser aus Auffanganlagen erfolgen soll. Diese Anlagen sollen täglich 120 Millionen Liter speichern können, mit einer geplanten Erweiterung auf 300 Millionen Liter.

Neben der Wasserversorgung stellt der enorme Energiebedarf eine Herausforderung dar. Die National Grid Corporation plant bereits eine eigene Umspannstation für New Clark City, deren Kosten auf 7 Milliarden Pesos geschätzt werden. Da Industriezweige wie die Halbleiter- und KI-Produktion sehr energieintensiv sind, wird die Verfügbarkeit von zuverlässigem und idealerweise erneuerbarem Strom als entscheidend angesehen.

Kritiker und Beobachter mahnen an, dass wirtschaftlicher Fortschritt nicht auf Kosten der Umwelt und der lokalen Bevölkerung gehen darf. Es wird gefordert, dass vor Baubeginn rechtlich bindende Garantien geschaffen werden. Dazu gehören unter anderem transparente Umweltstudien, eine unabhängige wissenschaftliche Überwachung, die Sicherung der langfristigen Wasserversorgung sowie der Schutz von landwirtschaftlichen Flächen und den Rechten indigener Gemeinschaften.