Parkplatzmangel behindert Überwachung von Behördenfahrzeugen in Iloilo City
In Iloilo City behindert ein massiver Mangel an Parkplätzen die Kontrolle der städtischen Fahrzeugflotte. Die vorhandenen Kapazitäten reichen nicht aus, um alle offiziellen Fahrzeuge unterzubringen. Deshalb müssen die bestehenden Richtlinien, die vorschreiben, dass offizielle Fahrzeuge nach Dienstschluss in ausgewiesenen staatlichen Einrichtungen abgestellt werden müssen, gelockert werden.
Die Stadt verfügt über mehr als 300 Behördenfahrzeuge, aber die Parkflächen bieten nur Platz für etwa 150 Einheiten. Als Stellflächen dienen unter anderem der Fuhrpark in der Delgado Street, das ehemalige District Engineering Office in Fort San Pedro, ein Gelände der Government Service Insurance System (GSIS) nahe der Plaza Libertad sowie das Iloilo Freedom Grandstand. Fahrzeuge der ICARE-Zentren werden zudem an deren jeweiligen Standorten geparkt.
Der GSO, Neil Ravena, räumte ein, dass eine vollständige Überwachung der Ausleihe und Rückgabe der Fahrzeuge unter den aktuellen Bedingungen schwierig sei. Viele Behörden können ihre Fahrzeuge nach der Arbeit nicht in die vorgesehenen Gebiete zurückbringen, sondern müssen auf andere Plätze ausweichen. Trotz der Lockerungen bei der Parkplatzwahl betonte Ravena, dass die Fahrzeuge nicht privat genutzt oder mit nach Hause genommen werden dürfen.
Um das Problem dauerhaft zu lösen, hat das GSO Bürgermeisterin Raisa Treñas-Chu den Bau einer zentralen Garage vorgeschlagen. Ein solches Gebäude würde nicht nur die Fahrzeuge sicher unterbringen, sondern auch die Einführung eines digitalen Flottenmanagementsystems ermöglichen. Damit ließen sich Fahrtenbücher, Fahrzeugbewegungen und der Kraftstoffverbrauch effizienter kontrollieren. Ein derzeit im Bau befindliches, sechsstöckiges Parkhaus neben dem Rathaus von Iloilo City soll laut aktuellen Planungen künftig Platz für 196 Autos und 177 Motorräder bieten.