Gesellschaft: Pampanga

Pampanga verstärkt Maßnahmen gegen Leptospirose nach Überschwemmungen

Die Provinzverwaltung von Pampanga intensiviert die Überwachung von durch Wasser übertragenen Krankheiten, Influenza, Leptospirose und Dengue-Fieber. Hintergrund der verstärkten Bemühungen sind die Auswirkungen aktueller Überschwemmungen in der Region.

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Quelle: PIA

Im Rahmen dieser Maßnahmen besuchten Gouverneurin Lilia Pineda, Vizegouverneur Dennis Pineda sowie Mitglieder des Provinzrates und Personal des Gesundheitsamtes (Provincial Health Office) und des Katastrophenschutzamtes (Provincial Disaster Risk Reduction and Management Office) betroffene Gemeinden. Ziel der Besuche war es, medizinische Hilfe, Medikamente und Sicherheitshinweise direkt vor Ort zu vermitteln.

Am Mittwoch fanden Gespräche zwischen der Provinzspitze und Vertretern aus Apalit, Macabebe, Masantol, der Stadt San Fernando, Minalin und Sto. Tomas statt. An diesen Treffen nahmen Bürgermeister, lokale Barangay-Beamte und kommunale Gesundheitsbeauftragte teil, um Strategien gegen Leptospirose und andere regenzeitbedingte Erkrankungen zu koordinieren. Das Gesundheitsamt nutzte die Gelegenheit zudem für medizinische Aufklärungsveranstaltungen.

Um die Prävention zu unterstützen, hat die Provinzverwaltung bereits tausende Dosen Doxycyclin verteilt. Dieses Medikament wird von Fachleuten als vorbeugende Behandlung für Personen empfohlen, die Kontakt mit potenziell kontaminiertem Flutwasser hatten. Zudem sollen Distriktkrankenhäuser mit speziellen Leptospirose-Kits ausgestattet werden, um die Überwachung und Testung von Verdachtsfällen zu erleichtern.

Gesundheitsbehörden raten der Bevölkerung, bei Symptomen wie Fieber, Gliederschmerzen oder allgemeiner Schwäche umgehend medizinische Hilfe zu suchen, insbesondere wenn man durch Flutwasser gelaufen ist.