MGB dementiert chinesische Baggerarbeiten für Inselbau in Zambales
EditDas regionale Büro des Mines and Geosciences Bureau (MGB) in Zentral-Luzon hat Berichte zurückgewiesen, wonach chinesische Unternehmen in der Provinz Zambales Baggerarbeiten durchführen, um künstliche Inseln im Westphilippinischen Meer zu errichten. Glenn Noble, der Regionaldirektor des MGB, erklärte diesbezüglich während einer Haushaltssitzung des Department of Environment and Natural Resources (DENR) am Mittwoch, den 26. August, dass es keine Belege für die Existenz der von einem Abgeordneten genannten chinesischen Baggerfirma gebe.
Nach Angaben von Noble werden die in Zambales ausgehobenen Materialien nicht für den Bau von Inseln im Westphilippinischen Meer verwendet. Stattdessen fließen die Ressourcen in den Bau des New Manila International Airport in Bulacan sowie in verschiedene Landgewinnungsprojekte in der Manila Bay. Der Direktor nannte zudem die Unternehmen, die derzeit in den Flüssen der Region tätig sind: Halrey Construction, Inc. am Maloma River, Shuaful Resources, Inc. am Sto. Tomas River sowie Greenphil Mineral Exploration and Development Corporation, Magnacorp Realty Development Corporation, Sevenwest Incorporated, Z2K Resources Incorporated und Chosen One Land Development Corporation am Bucao River.
Die Debatte wurde durch die Abgeordnete Leila de Lima ausgelöst, die nach dem Status der China Harbour Engineering Company (CHEC) fragte und wissen wollte, ob das Unternehmen noch über eine gültige Genehmigung des DENR für Baggerarbeiten verfüge. De Lima hatte bereits im Jahr 2025 eine Resolution eingereicht, um die Aktivitäten chinesischer Firmen zu untersuchen. Die CHEC ist eine Tochtergesellschaft der China Communications Construction Company, die von den USA im Zusammenhang mit dem Bau künstlicher Inseln im Südchinesischen Meer kritisiert wurde. Das Unternehmen ist unter anderem für Landgewinnungsprojekte in der Manila Bay im Auftrag von SM Prime Holdings tätig.
In der Vergangenheit gab es bereits Vorfälle mit chinesischen Beteiligungen in der Region. So hielt die philippinische Küstenwache im Jahr 2024 insgesamt 17 Schiffe fest, die in San Felipe, Zambales, Baggerarbeiten durchführten und Berichten zufolge der China Harbour Engineering Co. Ltd. gehörten. Im selben Jahr wurde zudem das Schiff MT Hyperline 988 vor San Felipe festgesetzt, dessen Besatzung aus sieben chinesischen Staatsangehörigen bestand.





