Palast verteidigt Ansprache des Präsidenten gegen Kritik
EditDie fünfte Lageversammlung des Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. (State of the Nation Address, SONA) stand im Mittelpunkt der Kritik. Der Präsidentenpalast Malacañang verteidigte die Ansprache und rief die Bevölkerung dazu auf, sich nicht von Personen täuschen zu lassen, die versuchen würden, die Bürger über die tatsächliche Lage im Land im Unklaren zu lassen.
Claire Castro, Unterstaatssekretärin und Pressedienstleiterin des Palastes, erklärte in einem Pressebriefing, dass die Filipinos kritisch bleiben und sich bemühen sollten, die Regierungsprogramme sowie die nationale Situation zu verstehen. Sie warnte davor, dass Menschen ohne fundiertes Wissen leichter manipulierbar seien und betonte, es liege in der Verantwortung der Bürger, nach der Wahrheit zu suchen, um nicht blind zu werden.
Die Äußerungen von Castro folgten auf eine Aussage von Vizepräsidentin Sara Duterte, die das Anhören der SONA am vergangenen Montag als Zeitverschwendung für das philippinische Volk bezeichnet hatte. Castro stellte klar, dass sich ihre Worte nicht gegen eine bestimmte Person richteten, betonte jedoch, dass die SONA ein verfassungsmäßiges Instrument sei, mit dem der Präsident über Erfolge der Administration berichtet und künftige Initiativen vorstellt.
Castro wies auch die Behauptung von Duterte zurück, die Regierung habe das Versprechen eines Reispreises von 20 Pesos pro Kilo nicht eingelöst. Sie bezeichnete diese Aussage als haltlos und falsch, da der angekündigte Preis über die sogenannten Kadiwa-Zentren bereits für viele Menschen verfügbar und von ihnen genutzt werde.



