Gesundheit

Nord-Mindanao startet Aktionsplan zur Senkung der Verkehrstoten bis 2030

Das Gesundheitsministerium in Nord-Mindanao (DOH-10) hat am 14. Juli den Northern Mindanao Road Safety Action Plan (NMRSAP) ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr in der Region bis zum Jahr 2030 massiv zu senken.

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Symbolbild: Envato

Der Plan unterstützt die acht prioritären Gesundheitsziele des Gesundheitsministeriums und setzt damit die Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. um. Diese Anweisung sieht vor, das Universal Health Care Act durch die Stärkung der Gesundheitssysteme, die Vermeidung vermeidbarer Verletzungen und Todesfälle sowie den verbesserten Zugang zu Notfallversorgung und Nachsorge nach Unfällen zu festigen.

Die Notwendigkeit für diese Maßnahmen unterstreichen die Statistiken des DOH-10: Im Jahr 2023 wurden in Nord-Mindanao 926 Todesfälle durch Verkehrsunfälle verzeichnet. Davon waren vor allem junge Männer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren betroffen. Durch den NMRSAP strebt die Behörde an, die regionale Sterberate im Straßenverkehr bis 2030 auf acht Todesfälle pro 100.000 Einwohner zu reduzieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Regierungsbehörden, LGUs, Transportgruppen und weitere Akteure zusammengeführt. Der Fokus liegt auf einer verbesserten Verwaltung und Planung der Verkehrssicherheit, der Optimierung der Straßeninfrastruktur, der Förderung sicherer Fahrzeuge sowie eines verantwortungsbewussten Verhaltens der Verkehrsteilnehmer. Zudem sollen die Notfallreaktion, die Krankenhausversorgung, Rehabilitationsdienste und die Unterstützung für Unfallopfer und deren Familien verbessert werden.

Dr. Sulpicio Henry M. Legaspi Jr., der Regionaldirektor des DOH-10, erklärte, dass die Behörde die Gesundheitsdienste und Notfallsysteme kontinuierlich stärke, um die regionale Verkehrssicherheitsstrategie zu unterstützen. Er betonte, dass der Zeitpunkt für den Start des Aktionsplans ideal sei, um ihn mit den bereits bestehenden Gesundheitsdiensten zu verknüpfen. Dies mache die Umsetzung einfacher und helfe der Bevölkerung, die Bedeutung der Verkehrssicherheit besser zu verstehen. Zudem hob er die Wichtigkeit der Gesundheitsaufklärung und der effektiven Durchsetzung von Verkehrssicherheitsgesetzen hervor, wobei Gesundheitsbehörden, Strafverfolgungsorgane, Verkehrsregulierer, lokale Verwaltungen und die Öffentlichkeit gemeinsam Verantwortung tragen müssten.

Dr. Andrea T. Sugapong vom Environmental and Occupational Health Cluster des DOH-10 ergänzte, dass der NMRSAP einen gesellschaftsweiten Ansatz verfolgt. Durch die Einbindung von Behörden, Institutionen, Gemeinden und Verkehrsteilnehmern in koordinierte Maßnahmen solle das Ziel erreicht werden, Leben zu retten, schwere Verletzungen zu verhindern und jede Fahrt sicherer zu machen. Der Plan werde noch in diesem Jahr bei den Partner-LGUs in ganz Nord-Mindanao ausgerollt, um lokale Programme zu stärken und die Koordination bei Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern. Sugapong mahnte abschließend, dass der Plan nur durch aktives Handeln Leben retten könne und Verkehrssicherheit nicht allein die Aufgabe der Regierung, sondern die Verantwortung aller sei.

Quellen