Sicherheit

Neue Kooperation zum Schutz von Medienvertretern vor Cyberangriffen unterzeichnet

Um die Sicherheit von Journalisten und Medienvertretern im digitalen Raum zu gewährleisten, haben die Presidential Task Force on Media Security (PTFOMS) und CICC am Montag in Quezon City eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Memorandum of Agreement (MoA) soll die Sicherheit von Medienmitarbeitern bei ihrer Online-Arbeit stärken.

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Bild: PIA - IMG_9999

An der feierlichen Unterzeichnung nahmen PTFOMS-Unterstaatssekretär Jose Torres Jr., CICC-Unterstaatssekretär Aboy Paraiso sowie Mina Navarro, die Präsidentin des National Press Club, teil. Torres betonte, dass die Partnerschaft ein Symbol der Zusammenarbeit sei und die Pflicht widerspiegle, Medienvertreter zu schützen, die Cybersicherheit zu stärken und die Werte einer demokratischen Nation zu wahren. Paraiso ergänzte, dass es bei der Kooperation nicht nur um die Reaktion auf Cyberkriminalität gehe, sondern primär darum, die Menschen zu schützen, die der philippinischen Bevölkerung den Zugang zur Wahrheit ermöglichen.

Die Zusammenarbeit umfasst mehrere Maßnahmen: Medienvertreter können Vorfälle mit entsprechenden Beweisen direkt bei der PTFOMS oder dem CICC melden, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wird. Zudem sollen die Behörden durch Informationsaustausch, die Überwachung von Ermittlungen, koordinierte Reaktionen und gezielte Weiterbildungen gegen Cyberangriffe vorgehen. Ein wesentlicher Bestandteil ist ein proaktiver Ansatz, bei dem PTFOMS-Mitarbeiter vom CICC geschult werden, um Bedrohungen gegen Medienpersönlichkeiten frühzeitig zu erkennen. Laut Paraiso werden die Mitarbeiter der PTFOMS einen Sitz im Zentrum des CICC erhalten, um laufende Bedrohungen proaktiv identifizieren zu können.

Adult Playing Basketball on an Outdoor CourtGarakta-Studio
Symbolbild: Envato

Die Notwendigkeit dieser Zusammenarbeit wird durch besorgniserregende Zahlen untermauert. Torres gab an, dass jährlich etwa 60 bis 70 Prozent von jeweils 100 untersuchten Medienvertretern Drohungen, Verleumdungen oder Angriffe auf ihren Berufsstand ausgesetzt sind. Dabei seien vor allem Frauen von diesen Bedrohungen betroffen, was laut Torres eine alarmierende Entwicklung darstelle, die nicht nur die Philippinen, sondern eine globale Realität sei. Navarro bezeichnete das Abkommen als wichtigen Schritt zur Förderung sowohl der Pressefreiheit als auch der digitalen Sicherheit.

Quellen