Neue Hotlines für Bürgerdienste und psychische Gesundheit in Bacolod und Mandaue
EditIn Bacolod City und Mandaue wurden neue Hotline-Systeme eingeführt, um die Erreichbarkeit von städtischen Diensten sowie die Unterstützung bei psychischen Problemen zu verbessern. Die Stadtverwaltungen haben damit eine wichtige Initiative gestartet, um den Bedürfnissen ihrer Bürger besser gerecht zu werden.
In Bacolod City wurde am Montag, den 7. September, die sogenannte Bacolod (BCD) Hotline offiziell gestartet. Bürgermeister Greg Gasataya präsentierte das neue System im Regierungszentrum der Stadt. Die Hotline ist unter der Nummer (034) 479-6100 erreichbar und wird von geschultem Personal des Public Employment Service Office (PESO) betreut. Das Angebot ist sieben Tage die Woche von 6:00 Uhr bis 23:00 Uhr verfügbar. Die neue zentrale Anlaufstelle dient dazu, Anfragen zu verschiedenen Abteilungen zu beantworten, Termine zu vereinbaren, den Status von Dokumenten zu verfolgen oder Beschwerden einzureichen.
Um Transparenz und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten, erhalten Anrufer eine Referenznummer oder ein Support-Ticket. Der Fortschritt der Anfragen kann online unter case6100.bacolodcity.gov.ph/track nachverfolgt werden. Laut Jovelyn Canoy, Koordinatorin des PESO, absolvierten die Mitarbeiter monatelange Schulungen, um die Anliegen der Bürger professionell bearbeiten zu können. Bürgermeister Gasataya erklärte, dass das System die Verwaltung organisierter gestalten und die Bürger entlasten soll, indem unnötige Wege zu den Ämtern vermieden werden. Zukünftig soll die Hotline auch in die städtische G-App integriert werden.
Für medizinische Notfälle oder Sicherheitsvorfälle bleibt die lokale 911-Notrufnummer weiterhin die primäre Anlaufstelle. Parallel dazu führt die Stadt Mandaue am Donnerstag, den 10. September, die „Mandaue Heartline“ ein. Diese Hotline bietet rund um die Uhr (24/7) Unterstützung für Menschen in emotionalen oder psychischen Krisen.
Die Initiative wurde als Reaktion auf Vorfälle von Suiziden und den Mangel an Gesprächspartnern für Betroffene ins Leben gerufen. Niño Krisbayani Dargantes, Leiter des städtischen Büros für Substanzmissbrauch und psychische Gesundheit, betonte, dass viele Menschen in schwierigen Situationen niemanden zum Reden hätten. Die Heartline wird von sechs Psychometrikern betrieben, die speziell durch das National Center for Mental Health des Gesundheitsministeriums geschult wurden. Diese führen erste Einschätzungen durch und entscheiden über notwendige Interventionen oder Überweisungen an Psychologen und Psychiater, unter anderem über eine bestehende Kooperation mit dem Sotto Hospital. Die Hotline wird über zwei dedizierte Mobilfunknummern erreichbar sein.





