Wirtschaft: Metro Manila

Neue digitale Zahlungsdienste zur Förderung der finanziellen Inklusion eingeführt

Die philippinische Zentralbank (Bangko Sentral ng Pilipinas, BSP) und die Philippine Payments Management Inc. (PPMI) haben drei neue digitale Zahlungsdienste vorgestellt. Ziel der Einführung von Direct Debit PH, InstaPay Cash-In und InstaPay for Business ist es, Transaktionen auf den Philippinen zugänglicher, bequemer und effizienter zu gestalten.

Aerial view of Makati
Symbolbild: Envato

Die neuen Dienste erweitern das digitale Ökosystem des Landes erheblich. Direct Debit PH ermöglicht es Kunden, Rechnungsstellern die automatische Einziehung von Zahlungen von ihren Bankkonten zu festgesetzten Terminen zu autorisieren. Mit InstaPay Cash-In können Nutzer Gelder von einem Bank- oder E-Wallet-Konto einer anderen Person anfordern, was digitale Überweisungen vereinfacht. Für Unternehmen bietet InstaPay for Business eine deutliche Erhöhung des maximalen Überweisungslimits: Dieses steigt von bisher 50.000 Pesos auf 500.000 Pesos an.

BSP-Gouverneur Eli M. Remolona Jr. erklärte, dass Interoperabilität und niedrigere Gebühren nicht nur Transaktionen fördern, sondern auch mehr Menschen in das digitale Finanzsystem integrieren. Dies sei ein wesentlicher Schritt zur finanziellen Inklusion. Vize-Gouverneur Mamerto E. Tangonan betonte zudem, dass dieser Schritt die Verpflichtung der Zentralbank unterstreiche, ein sicheres und zuverlässiges Zahlungssystem für alle Filipinos und Unternehmen aufzubauen, basierend auf dem National Retail Payment System Framework.

Im Zuge der Vorstellung gab die BSP zudem einen Hinweis zur Unterscheidung von QR-Systemen. Während das im Jahr 2024 umbenannte QR-Ph-System primär für Zahlungen von Privatpersonen an Händler (Person-to-Merchant) genutzt wird, bei denen die Händler die Gebühren tragen, dient InstaPay QR für den direkten Geldtransfer zwischen Privatpersonen (Person-to-Person), wobei je nach Konto Gebühren anfallen können.