Wetter: Negros Occidental

Negros Occidental stellt 411 Millionen Pesos für Katastrophenschutz bereit

Ein sogenannter "Super-El-Niño" könnte bereits im Oktober beginnen, wie die Wetterbehörde PAGASA prognostiziert. Die Provinz Negros Occidental bereitet sich deshalb auf eine extreme Trockenperiode vor.

Super Taifun symbolbild
Quelle: Google

Gouverneur Eugenio Jose Lacson leitete am 10. September eine Sitzung des Provinzrates für Katastrophenrisikomanagement, um die Vorbereitungen auf die langanhaltende Trockenheit zu koordinieren. Die PAGASA erwartet, dass die Auswirkungen des El-Niño-Phänomens bis ins erste Quartal 2027 andauern und möglicherweise sogar bis in das zweite Quartal des Jahres hineinreichen könnten.

Die Provinzverwaltung hat für das Jahr 2027 rund 411 Millionen Pesos für Programme zur Katastrophenvorsorge und zum Risikomanagement eingeplant. Von den insgesamt bereitgestellten 411 Millionen Pesos sind 70 Prozent, was etwa 287 Millionen Pesos entspricht, für spezifische Programme, Projekte und Aktivitäten vorgesehen. Die verbleibenden 30 Prozent, also rund 123 Millionen Pesos, sind für sonstige Anforderungen im Zusammenhang mit Katastrophen reserviert.

Obwohl in einigen Gebieten bereits trockene Bedingungen herrschen, rechnet der Gouverneur im laufenden Monat noch mit Regenfällen. Dennoch betonte Lacson die Notwendigkeit einer frühzeitigen Vorbereitung auf die bevorstehende Trockenperiode. Die Provinz verfügt zusätzlich über einen Sofortreaktionsfonds in Höhe von mindestens 109 Millionen Pesos, um unmittelbar auf Notfälle reagieren zu können. Gouverneur Lacson hat bereits weitere Treffen einberufen, um konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung festzulegen, da der Oktober kurz bevorsteht.