Gesellschaft: Negros Occidental
Negros Occidental: Neun Gemeinden kooperieren bei der Müllentsorgung
EditDie Provinzregierung von Negros Occidental und neun lokale Verwaltungseinheiten haben eine Partnerschaft zur Verbesserung der Festabfallentsorgung besiegelt. Durch eine formelle Vereinbarung können die beteiligten Kommunen künftig die La Castellana Clustered Waste Management Facility (LCCWMF) gemeinsam nutzen. Dabei handelt es sich um eine technisch geplante Deponie in Barangay Manghanoy.
Das MOA wurde am 30. Juli in La Castellana unterzeichnet. Die Vereinbarung erlaubt es den teilnehmenden Gemeinden, die Anlage als gemeinsamen Endlagerplatz für Restmüll zu verwenden. Damit erfüllen die Akteure die Vorgaben des Ecological Solid Waste Management Act von 2000 (Republic Act Nr. 9003).
Zu den Unterzeichnern des Abkommens gehörten die Bürgermeister von La Castellana (Añejo G. Nicor), Pulupandan (Miguel Peña), Valladolid (Ricardo Presbitero Jr.), Pontevedra (Jose Maria Alonso), Moises Padilla (Ella Garcia-Yulo) sowie Miguel Angelo Yulo aus Isabela. Darüber hinaus unterzeichneten Vertreter der Gemeinden San Enrique, Hinigaran und Binalbagan das Dokument.
Gouverneur Eugenio Jose Lacson begleitete die Zeremonie gemeinsam mit Vicente S. Losbañes, dem dienstführenden Regionaldirektor des Environmental Management Bureau der Umweltbehörde (DENR-EMB) für die Region Negros Island. Lacson hob hervor, dass die Vereinbarung die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen benachbarten Lokalverwaltungen bei der Bewältigung der wachsenden Herausforderungen der Abfallentsorgung unterstreicht.
Nach Ansicht des Gouverneurs könne die Abfallentsorgung nicht von einer einzelnen Gemeinde allein bewältigt werden, da sie Planung, Ressourcen, Disziplin und vor allem Kooperation erfordige. Die Provinzregierung führe ihre Verpflichtung fort, Infrastrukturen und Programme zu unterstützen, die den Umweltschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung fördern.
Die LCCWMF ist primär für die Gemeinden in den vierten und fünften Distrikten der Provinz konzipiert. Die teilnehmenden Kommunen streben durch die gemeinsame Nutzung der Deponie eine effizientere und koordiniertere Abfallwirtschaft sowie eine bessere Einhaltung von Umweltvorschriften an. Lacson betonte zudem, dass der langfristige Erfolg der Initiative maßgeblich von der Disziplin der Bewohner und der lokalen Regierungen bei der Mülltrennung sowie der Reduzierung, Wiederverwendung und dem Recycling von Abfällen abhänge.





