NBI weist Beleidigungen durch Senator Cayetano zurück
Ein Facebook-Livestream des Senators Alan Peter Cayetano hat für eine Auseinandersetzung mit dem nationalen Untersuchungswesen der Philippinen (National Bureau of Investigation, NBI) gesorgt. Der Senator hatte darin den Direktor des NBI, Melvin Matibag, als „Minion“ bezeichnet.
Die Spannungen zwischen dem Senator und der Behörde sind auf die Wiederaufnahme von Ermittlungen zu den Southeast Asian Games (SEA Games) im Jahr 2019 zurückzuführen. Das NBI untersucht dabei mutmaßlich Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung von Mitteln während der Spiele. Da Cayetano den Organisationsausschuss der philippinischen SEA Games während der Austragung leitete, könnten die laufenden Untersuchungen direkte Auswirkungen auf ihn haben.
Das NBI betonte, dass die Ermittlungen zu den Finanzen der SEA Games notwendig seien, da Milliarden an öffentlichen Geldern offenbar ohne die üblichen Sicherheitsvorkehrungen für wettbewerbsorientierte Ausschreibungen und staatliche Audits ausgezahlt worden seien. Die Behörde unterstrich, dass ihre Arbeit auf Beweisen, Dokumenten und dem Gesetz basiere und sich von Beschimpfungen nicht beeinflussen lasse.
In einer Stellungnahme wies das NBI die Äußerungen des Senators zurück und erklärte, dass eine Position, die sich nicht mit Fakten verteidigen lasse, oft durch Beleidigungen kompensiert werde. Das NBI forderte alle Personen, die Kenntnisse zu dem Fall haben, einschließlich des Senators selbst, auf, Beweise direkt bei der Behörde einzureichen, anstatt sie in Livestreams zu thematisieren. Die Ermittlungen seien unparteiisch und rechtlich fundiert.
Quellen
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