NBI rettet neun Cybersex-Opfer in Cainta, darunter fünf Minderjährige
In Cainta in der Provinz Rizal wurden bei einer Operation neun männliche Cybersex-Opfer befreit, darunter fünf Minderjährige im Alter zwischen 11 und 16 Jahren.
Die Opfer wurden von einer 18-jährigen Frau manipuliert, die sie als Mädchen ausgab, um sie vor ausländischen Kunden in Live-Übertragungen zu präsentieren. Sie ließ die Jungen weibliche Schuluniformen tragen, um die Täuschung zu vollenden.
Der Hinweis für die Behörden kam von einem Informanten aus Kanada, der die Verdächtige über eine Online-Dating-App identifiziert hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass die Frau die Opfer gezielt ausgewählt und manipuliert hatte.
Im Zuge des Einsatzes konnte die Abteilung für Menschenhandel des National Bureau of Investigation (NBI) die 18-jährige Verdächtige festnehmen. Laut NBI-Direktor Melvin Matibag gilt die festgenommene Frau als die mutmaßliche Drahtzieherin, die die expliziten Videos verkaufte.
Die betroffenen Minderjährigen befinden sich derzeit in der Obhut des Department of Social Welfare and Development (DSWD). Die Verdächtige wird in Muntinlupa City festgehalten. Das NBI appellierte an Eltern und Erziehungsberechtigte, die Aktivitäten ihrer Kinder, unabhängig vom Geschlecht, genau zu überwachen, da viele Jugendliche glauben, lediglich mit Freunden zu kommunizieren, während sie in Wirklichkeit für gewinnbringende, sexuelle Zwecke manipuliert werden.
Quellen
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.