NBI ermittelt wegen mutmaßlicher Verschwörung gegen Exekutivsekretär Recto
EditExekutivsekretär Ralph Recto soll durch eine gezielte Inszenierung diskreditiert werden. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach der Abgeordnete des ersten Distrikts von Batangas, Leandro Leviste, sowie der ehemalige Abgeordnete Jing Paras einen Plan geschmiedet haben sollen, um Recto in Misskredit zu bringen.
Die Ermittlungen stützen sich auf eine eidesstattliche Erklärung eines festgenommenen Talentmanagers. Laut dieser Aussage sollen Leviste und Paras versucht haben, Recto in einen Zusammenhang mit dem sogenannten „Bugaw“-Modus operandi, einer Form des Menschenhandels, zu bringen, um ihn zu diskreditieren.
Das nationale Untersuchungswesen der Philippinen (National Bureau of Investigation, NBI) hat Vorladungen gegen Leviste und Paras erlassen. NBI-Direktor Melvin Matibag erklärte am Freitag, dass die Vorladungen noch am selben Tag verschickt wurden. Die Betroffenen werden erwartet, am kommenden Mittwoch oder Donnerstag vor dem Büro des NBI zu erscheinen. Matibag betonte, dass eine Klärung der Vorwürfe notwendig sei und bloße Dementis in den sozialen Medien nicht ausreichten, um die Angelegenheit zu bereinigen.




