Metro Pacific Water startet Großprojekt zur Wasserversorgung in San Jose del Monte
EditIn San Jose del Monte, Bulacan, wird die Wasserversorgung massiv verbessert: Das Unternehmen Metro Pacific Water (MPW) hat den Bau eines neuen Pipeline-Projekts eingeleitet, das rund 15.000 zusätzlichen Haushalten eine zuverlässige Versorgung ermöglichen soll. Das Vorhaben hat ein Investitionsvolumen von 70 Millionen Pesos.
Das Projekt, auch als Phase I des Tanawin-Reservoir-zu-Igay-Reservoir-Übertragungsprojekts bezeichnet, umfasst den Bau einer 3,4 Kilometer langen Pipeline mit einem Durchmesser von 400 Millimetern. Diese Pipeline wird aufbereitetes Wasser vom Bulacan Bulk Water zum Igay-Reservoir leiten und nach Abschluss der Arbeiten die Kapazität um täglich 15 Millionen Liter aufbereitetes Wasser steigern. Die Bauarbeiten sollen im August 2026 beginnen und im Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Die Notwendigkeit dieses Infrastrukturprojekts ergibt sich aus der angespannten Lage der Wasserversorgung in San Jose del Monte. Die bisherigen Anlagen waren veraltet und litten unter hohen Wasserverlusten. Zudem belastet die anhaltende El-Niño-Dürre den Wasserstand des Angat-Damms, was laut dem MWSS zu einer möglichen Reduzierung der Wasserzuteilung führen könnte. Diese Trockenperiode wird voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2027 andauern.
Andrew Pangilinan, Präsident und CEO von MPW, erklärte, dass das Projekt ein entscheidender Schritt sei, um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen und Bewohnern, die seit Jahren mit niedrigem Wasserdruck und Unterbrechungen zu kämpfen haben, Abhilfe zu schaffen. Die Bürgermeisterin von San Jose del Monte, Florida „Rida“ Robes, begrüßte die Initiative und betonte, dass die Stadtverwaltung eng mit dem Betreiber Metro Pacific Bulacan Water (MPBW) und nationalen Behörden zusammenarbeiten werde, um die dringenden Bedürfnisse der Gemeinden zu decken.
Neben den langfristigen Infrastrukturmaßnahmen setzt MPBW auf kurzfristige Notfallpläne. Dazu gehört eine 45-tägige Krisenreaktion, um die Auswirkungen von El Niño abzufedern. Das Unternehmen beschleunigt derzeit die Suche und Reparatur von Lecks; bisher wurden bereits 206 Lecks behoben, um die Wasserverluste zu minimieren. Weitere Maßnahmen umfassen die Reaktivierung von Tiefbrunnen, den Bau von Gemeinschaftsbrunnen sowie die Installation modularer Wasseraufbereitungsanlagen und Wassertanks in verschiedenen Stadtteilen.





