Wirtschaft: Metro Manila

Meralco PowerGen präsentiert Energiestrategie auf ASEAN-Forum

Die Meralco PowerGen Corporation (MGEN), die Stromerzeugungssparte des Energieunternehmens Manila Electric Company (Meralco), hat auf dem ASEAN Energy Business Forum 2026 ihre vielfältigen Investitionen und ihr Portfolio vorgestellt. Das von Manuel V. Pangilinan geführte Unternehmen beteiligte sich an dem hochrangigen Dialog, um seine Rolle bei der Energiewende in Südostasien zu unterstreichen. Ziel sei eine sicherere, erschwinglichere und nachhaltigere Energiezukunft für die gesamte Region.

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Symbolbild: Envato

Das Forum fand unter dem Thema „Navigating Our Future, Together“ statt, welches der philippinischen ASEAN-Vorsitz im Jahr 2026 begleitet. Unter dem Vorsitz von Sharon S. Garin, der Sekretärin des Energieministeriums (Department of Energy, DoE), kamen politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Investoren und Branchenvertreter zusammen, um die sich wandelnden Energieprioritäten der Region zu erörtern.

Im Rahmen der Eröffnungszeremonie erhielt MGEN eine Anerkennung durch das DoE für seine Beteiligung an der PacificLight Power (PLP) in Singapur. Das Unternehmen investiert in ein 670-MW-Gaskraftwerk auf Jurong Island, das für die Nutzung von Wasserstoff vorbereitet ist. Die Anlage, deren Bau mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Singapur-Dollar begonnen hat, wird Singapurs erstes gasbetriebenes Kraftwerk sein, das mit einem großflächigen Batteriespeichersystem (BESS) integriert ist. Das Projekt kann von Beginn an bis zu 30 Prozent Wasserstoff im Mischbetrieb nutzen, mit der Option auf eine spätere vollständige Umstellung auf Wasserstoff.

MGEN-Präsident und CEO Emmanuel V. Rubio bezeichnete die Philippinen während einer Plenarsitzung als attraktives Ziel für Energieinvestitionen. Er verwies dabei auf politische Reformen, die starken Ressourcen für erneuerbare Energien und die Fähigkeit des Landes, Projekte in globalem Maßstab zu entwickeln. Rubio forderte zudem eine stärkere Abstimmung zwischen nationalen und lokalen Anforderungen, klarere Zeitpläne für Genehmigungsverfahren, eine vorausschauende Netzplanung sowie den verstärkten Einsatz dezentraler Energielösungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle der thermischen Erzeugung. Arnel Santos, Präsident und CEO von MGEN Thermal, betonte, dass die thermische Stromerzeugung auch bei einem wachsenden Anteil variabler erneuerbarer Energien eine verlässliche Rolle spielen müsse, um das Wirtschaftswachstum in der ASEAN-Region zu stützen. Er hob hervor, dass die bestehenden Anlagen während des Übergangs sicher und effizient betrieben werden müssen.

Im Bereich der erneuerbaren Energien präsentierte Dennis B. Jordan, CEO von MGEN Renewables und MTerra Solar, das MTerra-Solarprojekt. Dieses umfasst eine Solarkapazität von 3.500 MWp sowie einen Batteriespeicher von 4.500 MWh und erfordert eine eigene 13 Kilometer lange 500-kV-Übertragungsleitung. Die erste Phase von MTerra Solar nahm im August 2026 den kommerziellen Betrieb auf, weniger als zwei Jahre nach Baubeginn im November 2024. Laut Jordan können Projekte dieser Größenordnung saubere Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen verringern.

Zusätzlich thematisierte Yari A. Miralao, Präsident und CEO von LNGPH, die Bedeutung von Erdgas für die Energiesicherheit. MGEN hält eine Beteiligung von 40,2 Prozent an LNGPH, das ein integriertes LNG-Terminal und einen Gas-to-Power-Komplex in Batangas betreibt. Miralao hob die Rückkehr des heimischen Malampaya-Gases zum Ilijan-Kraftwerk als wichtigen Schritt für die nationale Versorgung hervor. Zudem wurde die Infrastruktur durch zwei neue LNG-Speichertanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 60.000 Kubikmetern erweitert.