Wirtschaft: Metro Manila

Marcos zieht Bilanz zu Maßnahmen gegen Ölkrise

Angesichts rekordhoher Kraftstoffpreise, die durch Spannungen im Nahen Osten ausgelöst wurden, hat die Regierung alles Notwendige getan, um die Folgen für die Bevölkerung zu mildern. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hob im Rahmen seiner fünften Lagebesprechung vor dem Parlament (State of the Nation Address, SONA) in Batasan Hills, Quezon City, die staatlichen Interventionen zur Abfederung der Auswirkungen der Ölkrise hervor.

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Bild: PIA

Der Transportsektor war besonders hart von der Krise getroffen worden. Die Regierung reagierte schnell und entschlossen, um Fahrern von öffentlichen Verkehrsmitteln und Pendlern zu helfen. Dazu gehörten unter anderem das Programm 'Assistance to Individuals in Crisis Situations', durch das mehr als 1,8 Millionen Fahrer und Betreiber finanzielle Soforthilfen erhielten, sowie das 'TUPAD Tuloy-Pasada'-Programm und ein Diesel-Subventionsmodell in Höhe von einem Peso pro Liter für Jeepneys und UV-Express-Fahrzeuge.

Für die Fahrgäste wurden ebenfalls Entlastungen geschaffen. Es gab kostenlose Fahrten sowie ermäßigte Tarife in verschiedenen Verkehrsmitteln. Bei den Hochbahnlinien LRT2 und MRT3 führte die Regierung zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Ermäßigungen für Senioren, Studenten und Menschen mit Behinderungen einen pauschalen Rabatt von 50 Prozent für alle Passagiere ein.

Um die Logistikkosten zu senken, reduzierte die Regierung Gebühren an verschiedenen Häfen oder strich sie ganz, darunter Terminal-, Lande-, Anker- und Lagergebühren. Beispiele hierfür sind der Hafen von Cebu und der PITX. Lkw, die vom Landwirtschaftsministerium akkreditiert sind, erhielten im Zuge der Krise spezielle vergünstigte Tarife. Laut Präsident Marcos konnten so Millionen von Filipinos, darunter Fahrer, Studenten, Arbeiter und Landwirte, direkt von der Unterstützung profitieren.