Marcos verspricht Unterstützung gegen Folgen der Krise im Nahen Osten
EditDie Krise im Nahen Osten hat die Philippinen seit fünf Monaten im Griff, und ihre Folgen sind für das Land weiterhin spürbar. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat in seiner fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) vor dem gemeinsamen Kongress betont, dass die Regierung alles Notwendige unternommen habe, um diese Auswirkungen abzumildern.
Um die betroffenen Bevölkerungsschichten zu unterstützen, hat die Regierung über 60 Milliarden Pesos für Maßnahmen bereitgestellt, die bis zum Ende des Jahres fortgesetzt werden sollen. Ein Teil der Mittel soll aus Geldern stammen, die durch die Bekämpfung von Korruption zurückgewonnen wurden. Diese Gelder sollen nun gezielt Programmen zugutekommen, die den bedürftigsten Filipinos helfen, um eine breitere Wirkung zu erzielen. Marcos hob hervor, dass die gesamte Verwaltung schnell und proaktiv reagiert habe.
Insgesamt sollen rund 7,5 Millionen Familien von der staatlichen Hilfe profitieren. Die Priorität liegt dabei auf 3,5 Millionen Empfängern des Pantawid Pamilyang Pilipino Programms (4Ps) und des Walang Gutom Programms. Zudem sollen 1,5 Millionen Mindestlohnempfänger, die Mitglieder des Sozialversicherungssystems (Social Security System, SSS) sind, sowie 2,5 Millionen arme Filipinos, die bisher noch keine staatliche Unterstützung erhalten haben, unterstützt werden.
Neben diesen Gruppen sollen auch der Transportsektor, die Landwirtschaft und die im Ausland arbeitenden Filipinos (Overseas Filipino Workers, OFW) Hilfe erhalten, die durch die Krise beeinträchtigt wurden. Darüber hinaus plant die Administration steuerliche Entlastungen für die Mittelschicht sowie fortlaufende Unterstützung für kleine Unternehmen, die unter den anhaltenden Auswirkungen der Krise leiden.











