Politik: Metro Manila

Marcos verspricht strengere Kontrolle von Infrastrukturprojekten

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat bei seiner fünften Lagebericht-Rede (State of the Nation Address, SONA) am Montag betont, dass Korruption bei Infrastrukturprojekten, an der Politiker, Regierungsbeamte und Privatpersonen beteiligt waren, bekämpft werde. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Kontroversen um Hochwasserschutzprojekte, die der Präsident bereits im Juli 2025 thematisiert hatte. Die DPWH werden streng überwacht.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Die Überwachung der Projekte und der bereitgestellten Mittel erfolgt nicht nur durch die Regierung, sondern auch durch den Privatsektor. Das Transparenzportal des DPWH ermöglicht es Bürgern, staatliche Infrastrukturprojekte, öffentliche Budgets und Beschaffungsunterlagen nachzuverfolgen. Eine weitere zentrale Rolle spielt die Integrity Chain, eine auf Blockchain-Technologie basierende Plattform zur Transparenz und Prüfung, die vom Blockchain Council der Philippinen in Kooperation mit dem DPWH und dem Ministerium für Informationstechnologie und Kommunikation entwickelt wurde.

Zusätzlich zu den Maßnahmen gegen Korruption hat der Präsident Reformen innerhalb des DPWH eingeleitet. Dazu gehören die Einstellung von Hochschulabsolventen sowie die Nutzung zuverlässigerer Arbeitsverträge und Dienstleistungsverträge. Marcos erklärte zudem, dass sämtliche Projekte, nicht nur im Hochwasserschutz, auf ihre Notwendigkeit und fachliche Korrektheit geprüft wurden. Um überhöhte Preise zu verhindern, wurde sichergestellt, dass die verwendeten Materialien zu marktüblichen Preisen beschafft werden.