Marcos verspricht Schutz für Journalisten und Kampf gegen Desinformation
EditDie Philippinen, die im World Press Index 2026 auf Platz 114 von 180 Ländern liegen und somit ein riskantes Umfeld für Medienvertreter darstellen, sollen für Journalisten sicherer werden. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat sich in einer Rede im Malacañang-Palast dazu verpflichtet, die Sicherheit von Journalisten zu gewährleisten und die Verbreitung von Falschinformationen einzudämmen.
Während der Vereidigung neu gewählter Funktionäre von Medienverbänden im Palast betonte der Präsident, dass seine Regierung die Pressefreiheit und einen verantwortungsbewussten Journalismus als wesentliche Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft betrachtet. Als konkrete Maßnahmen verwies Marcos auf die Arbeit der Presidential Task Force on Media Security (PTFMS), die Sicherheitsworkshops durchführt und die Koordination zwischen Regierungsbehörden zum Schutz von Medienvertretern verbessert.
Im Rahmen der PTFMS wurden zudem Überwachungszentren für die Parlamentswahlen in Bangsamoro eingerichtet, um Journalisten bei der Berichterstattung über die Wahlen zu schützen. Parallel dazu setzt die Regierung mit der Initiative „Oplan Kontra Fake News“ auf die Bekämpfung von Desinformation. Marcos unterstrich dabei, dass die Regierung Maßnahmen unterstütze, die das Recht der Öffentlichkeit auf Information fördern und gleichzeitig die Meinungsfreiheit wahren.
Der Präsident forderte die Medienvertreter auf, ihr Engagement für fairen Journalismus fortzusetzen, da dies das Vertrauen der Bevölkerung sichere. Obwohl Regierung und Medien unterschiedliche Funktionen ausübten, trügen beide die gemeinsame Verantwortung, der Öffentlichkeit zu dienen. Das Verhältnis zwischen Staat und Presse müsse auf gegenseitigem Respekt und offenem Dialog basieren, wobei die unabhängige Rolle der Presse gewahrt bleiben müsse.






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