Politik

Marcos strebt nach Neuausrichtung der Beziehungen zu China

Im Westphilippinischen Meer ist es erneut zu Spannungen zwischen den Philippinen und China gekommen. Anlass war ein Vorfall am Ayungin-Riff, bei dem AFP der chinesischen Küstenwache vorwarfen, Besatzungsmitglieder der philippinischen Marine angegriffen zu haben. Ein philippinischer Seemann soll von einem chinesischen Beamten mit einem Schlagstock geschlagen worden sein.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat daraufhin die Hoffnung geäußert, die Beziehungen zwischen den Philippinen und China grundlegend neu ausrichten zu können. Dies erklärte die Palast-Pressereferentin Claire Castro am Donnerstag. Marcos hatte zuvor ein Treffen mit dem chinesischen Botschafter Jing Quan, das am vergangenen Dienstag stattfand und etwa 80 Minuten dauerte.

Im Gespräch mit dem Botschafter betonte Marcos, dass die jüngsten Vorfälle nicht wiederholt werden sollten und die zwischenstaatlichen Beziehungen in eine bessere Richtung gelenkt werden sollten. Er wünsche sich einen Neustart in der Kommunikation, um bestehende Differenzen zu klären. Laut Castro zielte der Präsident darauf ab, dass sich die jüngsten Vorfälle nicht wiederholen und die zwischenstaatlichen Beziehungen in eine bessere Richtung gelenkt werden.

Die AFP betonte, dass ihr Personal professionell und gesetzeskonform gehandelt habe, und forderte die chinesische Volksbefreiungsarmee sowie die chinesische Küstenwache auf, ihre aggressiven und illegalen Handlungen in dem Gebiet einzustellen. Auch Präsident Marcos verurteilte den Vorfall. Der chinesische Botschafter habe die Ausführungen des Präsidenten offenbar zur Kenntnis genommen, Details zum genauen Inhalt des Gesprächs wurden vom Palast jedoch nicht veröffentlicht.

Quellen

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