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Überflutungen in Manila befeuern Debatte über Korruption bei Hochwasserschutz

Starke Regenfälle haben Metro Manila und Teile der Insel Luzon schwer überflutet und damit eine politische Debatte über die Wirksamkeit und Integrität von Hochwasserschutzprojekten auf den Philippinen neu entfacht.

Defocused Blurred People Walking Under The Rain With Umbrellas During Flooding In The StreetOaklandImages
Symbolbild: Envato

In der Hauptstadt fielen allein am Montag innerhalb von fünf Stunden 201,7 mm Regen, was dazu führte, dass Fahrzeuge stecken blieben und auch Gebiete unter Wasser standen, die normalerweise nicht als flutgefährdet gelten.

Die wiederkehrenden Überschwemmungen durch den Südwestmonsun zwangen in verschiedenen Teilen von Luzon bereits tausende Familien zur Flucht aus ihren Häusern und stellen die Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. vor eine Zerreißprobe hinsichtlich der politischen Rechenschaftspflicht, da die öffentliche Kritik an mutmaßlich korrupten oder mangelhaften Bauprojekten zunimmt.

Senator Panfilo Lacson äußerte sich kritisch zu der Situation und hinterfragte, warum Gemeinden trotz massiver Investitionen jedes Jahr aufs Neue unter Wasser stehen: Seit dem Jahr 2011 wurden schätzungsweise fast 2 Billionen Pesos (etwa 32,4 Milliarden US-Dollar) in Projekte zur Hochwasserbekämpfung investiert, ohne dass eine dauerhafte Besserung eingetreten ist.