Politik: Landesweit

Marcos: Regierungsmaßnahmen milderten Folgen des Nahost-Konflikts ab

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. erklärte in seiner fünften Lagebericht an die Nation (State of the Nation Address, SONA) am Montag, dass verschiedene Maßnahmen der Regierung den Filipinos geholfen haben, die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten zu bewältigen. Dies gelte insbesondere für Menschen aus besonders schutzbedürftigen Gruppen.

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Bild: PIA - 20260727-PBBM_SONA2026-12

Nach Ausbruch des Krieges habe der Präsident einen nationalen Energie-Notstand ausgerufen. Das Ziel dieser Maßnahme sei es gewesen, Bedürftige durch das Hilfspaket UPLIFT (Unified Package for Livelihoods, Industry, Food, and Transport) zu unterstützen. Im Rahmen dieser neuen Richtlinie wurden Regierungsbehörden angewiesen, Sparmaßnahmen umzusetzen, damit Gelder dort eingesetzt werden können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Laut Präsident Marcos wurden fast 58 Milliarden Philippinische Pesos an lokale Regierungen ausgezahlt, um die Bürger vor Ort zu unterstützen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Arbeitsmigranten. Die Regierung hat mehr als 12.000 philippinische Arbeitskräfte (Overseas Filipino Workers, OFW) aus den vom Konflikt betroffenen Gebieten im Nahen Osten zurückgeführt. Über 140.000 OFWs erhielten zudem verschiedene Hilfen, darunter Nahrungsmittel, finanzielle Unterstützung, medizinische Versorgung und Unterkunft. Um den Neustart der Lebensgrundlage zu ermöglichen, wurden Programme wie der AKSYON Fund und das OWWA-Kabuhayan-Programm genutzt. Andere wurden über die Public Employment Service Office (PESO) oder Jobmessen im Rahmen der Bayanihan-Initiative für Rückkehrer unterstützt, während einige dabei halfen, wieder Beschäftigung im Ausland zu finden.

Um die Versorgung mit Erdölprodukten trotz der Krise sicherzustellen, führte die Regierung Gespräche mit Ländern wie Japan, Südkorea, Oman, Indien, Russland und China. Durch diese Bemühungen konnte eine Versorgungssicherheit für fast zwei Monate gewährleistet werden. Zudem fanden Gespräche mit dem Iran statt, um die Sicherheit tausender philippinischer Besatzungsmitglieder in der Straße von Hormus zu gewährleisten.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Zur Entlastung der Verbraucher wurden in Zusammenarbeit mit lokalen Ölunternehmen gestaffelte Preiserhöhungen umgesetzt, die zusätzlich zu den von den Ölgesellschaften durchgeführten Preissenkungen dienten. Mit LPG und Kerosin für drei Monate ausgesetzt.

Auch bei den Lebensmittelpreisen griff die Regierung ein. Um die Reispreise zu stabilisieren, wurden Importe begrenzt. Zudem wurden Personen festgenommen und angeklagt, die die Krise für illegale Praktiken ausnutzten. Der Präsident betonte, dass alles Mögliche unternommen wurde, um die Preise zu senken oder deren Anstieg zu verlangsamen.