Gesellschaft

Marcos Jr. weitet direkte Hilfen für Kommunen und Barangays aus

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat angekündigt, dass die nationale Regierung die direkte Unterstützung für lokale Verwaltungseinheiten (LGUs) und Barangays ausweitet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen zu beschleunigen, die Ernährungssicherheit zu stärken und den Zugang zu Bildung durch lokal umgesetzte Programme zu verbessern.

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Symbolbild: Envato

Im Rahmen des Programms „Bawat Bayan Makikinabang“, das am Donnerstag im Edward S. Hagedorn Coliseum in Puerto Princesa City stattfand, erläuterte der Präsident zwei neue Initiativen. Diese sollen Ressourcen direkt an die lokalen Regierungen leiten, um die Bedürfnisse der Gemeinschaften effizienter zu adressieren.

Die erste Initiative sieht eine Stärkung des Local Government Support Fund (LGSF) vor. Provinzen, Städte und Gemeinden erhalten dadurch Mittel, die sie für eine schnellere Umsetzung von Programmen nutzen können. Marcos erklärte, dass das bisherige System oft mehrere Bearbeitungsebenen erforderte, bevor die Hilfe die Gemeinden erreichte. Durch den neuen Ansatz arbeitet die nationale Regierung direkt mit den lokalen Beamten zusammen, da diese über aktuelle Daten der Bewohner und die lokalen Prioritäten verfügen. Dies soll bürokratische Verzögerungen vermeiden, da die lokalen Behörden am besten wissen, wer die Begünstigten sind.

Im Rahmen des LGSF sollen die LGUs zudem einen Teil der Mittel für die Reis-Unterstützung reservieren. Bedürftige Familien, die einer unmittelbaren Notlage ausgesetzt sind, erhalten im Rahmen dieses Programms alle zwei Monate für insgesamt sechs Zyklen pro Jahr jeweils 10 Kilogramm Reis. Während dieser Teil die Ernährungssicherheit sichert, können die Kommunen die verbleibenden Mittel für spezifische lokale Projekte verwenden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Socio-Civic Development Program. Hierbei erhält jedes Barangay landesweit eine Unterstützung in Höhe von 200.000 Pesos. Der Präsident empfahl den Barangays, 100.000 Pesos für Stipendien für fünf Studierende bereitzustellen, die kurz vor ihrem College-Abschluss stehen. Jeder dieser Stipendiaten erhält über das Büro des Präsidenten eine finanzielle Unterstützung von 20.000 Pesos, um den Bildungsabschluss und damit bessere Beschäftigungschancen zu ermöglichen.

Die verbleibenden 100.000 Pesos können von den Barangays für Projekte nach lokalen Prioritäten eingesetzt werden, etwa für die Anschaffung von Computern, Zelten, Wasserversorgungssystemen, Motorrädern oder andere gemeinschaftliche Bedürfnisse. Marcos betonte, dass die Barangay-Beamten aufgrund ihres direkten Wissens über die Belange ihrer Bürger am besten positioniert seien, um über die Verwendung der Gelder zu entscheiden.

Das Programm „Bawat Bayan Makikinabang“ ist Teil der Bemühungen der Marcos-Regierung, die Partnerschaften mit lokalen Regierungen zu stärken. Durch eine dezentrale und menschenzentrierte Regierungsführung sollen die Bereitstellung wesentlicher Dienste sowie die Gemeinschaftsentwicklung verbessert werden.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.