Marcos hebt Verbot für neue Wirtschaftszonen in Metro Manila auf
EditPräsident Ferdinand Marcos Jr. hat eine Verordnung unterzeichnet, die das Verbot für die Einrichtung neuer Wirtschaftszonen in Metro Manila aufhebt. Damit macht er eine Entscheidung der Duterte-Regierung rückgängig, die den Ausbau der Sonderwirtschaftszonen in der Hauptstadt begrenzt hatte.
Die neue Anordnung ersetzt die Administrative Order Nr. 18 aus dem Jahr 2019. Unter dem damaligen Präsidenten Rodrigo Duterte hatte die Philippine Economic Zone Authority (PEZA) angewiesen, keine Anträge für neue Wirtschaftszonen in Metro Manila mehr anzunehmen, zu bearbeiten oder zu prüfen. Ziel dieser Maßnahme war es damals, Investitionen gezielt in die Provinzen des Landes zu lenken.
Handelsministerin Cristina Roque bestätigte die Entscheidung am Montag. Die Aufhebung des Moratoriums wurde bereits im Juni von Roque sowie Finanzminister Frederick Go befürwortet. Die Maßnahme soll Unternehmen, ICT und Business Process Outsourcing (BPO), neue Möglichkeiten zur Expansion in der Hauptstadt eröffnen.
Für Unternehmen, die staatliche Anreize über die PEZA in Anspruch nehmen möchten, ist die Verfügbarkeit akkreditierter Büroflächen entscheidend, da sie in der Regel in zertifizierten Gebäuden operieren müssen. In seiner jüngsten Ansprache an die Nation beschrieb Präsident Marcos Wirtschaftszonen als das notwendige Fundament, um Investitionen erfolgreich umzusetzen. Er wies darauf hin, dass sich diese Zonen bereits über Metro Manila hinaus in Regionen wie Dumaguete und Misamis Oriental ausgeweitet haben.













