Marcos fordert nationale Einheit im Streit um das Westphilippinische Meer
EditIn seiner jüngsten Ansprache an den Kongress (State of the Nation Address, SONA) hat Präsident Ferdinand Marcos Jr. die Filipinos dazu aufgerufen, angesichts der Spannungen im Westphilippinischen Meer geschlossen zusammenzustehen. Er betonte die Notwendigkeit nationaler Einheit, um die Ehre des Landes gegen äußere Beleidigungen zu verteidigen.
Der Präsident wies in seiner Rede am Montag, den 27. Juli, abwertende Darstellungen des philippinischen Volkes entschieden zurück. Dies war eine Reaktion auf ein umstrittenes staatliches Videomaterial aus China, das die nationale Identität herabwürdigte. Marcos bezeichnete die Filipinos als edles, freundliches und würdevolles Volk, das sich weder von Beleidigungen erschüttern lasse noch vor Unterdrückern beuge.
Ein zentraler Punkt seiner Rede war das zehnjährige Jubiläum des Schiedsspruchs von 2016, der UNCLOS basiert. Marcos bekräftigte, dass dieser historische juristische Sieg der maßgebliche Maßstab für die maritimen Rechte in der Region bleibe. Die Regierung versprach, alle verfügbaren friedlichen und rechtlichen Mittel einzusetzen, um diesen Schiedsspruch gegen Versuche zu schützen, ihn im In- und Ausland zu schwächen.
Marcos würdigte zudem die Einsatzkräfte, die die philippinischen Gewässer sichern. Er sprach den Streitkräften der Philippinen (Armed Forces of the Philippines) für den Schutz des Hoheitsgebiets sowie der philippinischen Küstenwache (Philippine Coast Guard) für die kontinuierlichen Patrouillen und die Durchsetzung des Rechts seinen Dank aus. Ebenso hob er die Rolle der Fischer hervor, die trotz der Gefahren auf See zur wirtschaftlichen Präsenz des Landes beitragen und damit den Geist des Schiedsspruchs von 2016 lebendig halten.











