Wirtschaft: Landesweit

Marcos fordert Energiesparmaßnahmen und Reformen im Stromsektor

Am Mittwoch, dem 25. Jahrestag des Electric Power Industry Reform Act (EPIRA), appellierte Präsident Ferdinand Marcos Jr. an die Bevölkerung, Energieeinsparungen zu fördern und bedeutende Reformen im philippinischen Stromsektor zu unterstützen.

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Symbolbild: Envato

Nachdem der Konflikt im Nahen Osten im März begann, hatten alle Regierungsbehörden ihren tatsächlichen Strom- und Kraftstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent gesenkt. Der Präsident verwies auf diese verstärkten Bemühungen der Regierung zur Energieeinsparung und rief die Bürger zur Teilnahme an der Kampagne „Oras Natin sa Efficiency“ auf, bei der es darum geht, unnötige Lichter auszuschalten und ungenutzte Elektrogeräte vom Netz zu trennen. Marcos betonte, dass Energiesicherheit eine gemeinsame Verantwortung sei.

In seiner fünften Lagebericht-Rede (State of the Nation Address, SONA) hatte Marcos das Parlament bereits aufgefordert, das EPIRA-Gesetz zu ändern, um die Kosten für Systemverluste sowie die darauf entfallende Mehrwertsteuer zu eliminieren, die derzeit an die Verbraucher weitergegeben werden. Vor 25 Jahren litt der Sektor unter chronischem Strommangel und hoher Verschuldung des staatlichen Versorgers. Seit der Einführung von EPIRA hat sich die Erzeugungskapazität mehr als verdoppelt, private Investitionen sind gestiegen und der Wettbewerb hat den Ausbau erneuerbarer Energien gefördert.

Zusätzlich weihte der Präsident das neue Energy Museum des Energieministeriums (Department of Energy, DOE) ein. Auf dem Gelände des DOE Energy Center befindet sich das erste interaktive Museum des Landes, das elf Stationen umfasst und verschiedene Energiequellen wie Solar-, Wasser-, Geothermie- und Windkraft sowie zukünftige Technologien wie Kernenergie veranschaulicht. Zu den Exponaten gehören ein „Learning Hub“ mit wissenschaftlicher Ausrüstung sowie ein „Smart Home“, das die Energieeffizienz moderner Haushalte demonstriert.