Wirtschaft

Manila Water sichert Wasserversorgung in der East Zone durch diversifizierte Systeme

Trotz der Herausforderungen durch das El-Niño-Phänomen, sinkender Wasserstände im Angat-Stausee und einer steigenden Nachfrage gewährleistet Manila Water eine kontinuierliche Wasserversorgung rund um die Uhr für seine Kunden in der East Zone.

Aerial view of Manila city
Symbolbild: Envato

Das Unternehmen setzt dabei auf ein diversifiziertes Portfolio, das auf drei zentralen Wasserversorgungssystemen basiert: dem Angat-La Mesa-System, dem Laguna-Lake-System und dem Antipolo-System.

Das Angat-La Mesa-System stellt eine lebenswichtige Quelle für Metro Manila dar. Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, hat Manila Water in Zusammenarbeit mit dem MWSS in Projekte investiert, die den Zufluss zum Angat-Reservoir sichern, wie das Sumag-River-Diversionsprojekt und die Sanierung des Umiray-Angat-Transbasin-Projekts.

Ergänzt wird diese Versorgung durch das Laguna-Lake-System, das Wasser aus der Laguna de Bay nutzt. Die Cardona-Wasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 100 Millionen Litern pro Tag (MLD) versorgt bereits rund 800.000 Kunden in Rizal und angrenzenden Gebieten. Zudem wird das East-Bay-Wasserversorgungsprojekt im Wert von 16,5 Milliarden Pesos vorangetrieben.

Das East-Bay-Wasserversorgungsprojekt soll in zwei Phasen umgesetzt werden: Die erste Phase mit 50 MLD ist bereits abgeschlossen und bedient Gemeinden im Osten von Rizal, während die zweite Phase mit 200 MLD noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll und voraussichtlich etwa zwei Millionen Menschen in Pasig, Pateros, Taguig und Teilen der Provinz Rizal versorgen wird.

Das dritte Standbein ist das Antipolo-System, das über das Wawa-Calawis-System die wachsenden Anforderungen in Rizal deckt. Grundlage hierfür ist der kürzlich erworbene Upper-Wawa-Damm mit einer Kapazität von 710 MLD. Die Calawis-Wasseraufbereitungsanlage versorgt bereits rund 900.000 Kunden in Antipolo City und Umgebung.

Eine weitere Anlage, die Kaysakat-Wasseraufbereitungsanlage mit 220 MLD, soll ebenfalls noch in diesem Jahr fertiggestellt werden und die Versorgung von etwa einer Million Menschen in Antipolo und benachbarten Gemeinden in Rizal verstärken.

Dittie Galang, Leiterin der Kommunikationsgruppe bei Manila Water, erklärte, dass die diversifizierten Systeme angesichts der Auswirkungen von El Niño für mehr Widerstandsfähigkeit und Flexibilität sorgen. Die strategischen Investitionen sollen sicherstellen, dass die über 7,9 Millionen Kunden in der East Zone auch in Zukunft Zugang zu einer sicheren und zuverlässigen Wasserversorgung haben.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.