Manapla plant neue Krabbenprodukte zur Unterstützung der lokalen Industrie
EditDas anhaltende Importverbot der USA für blaue Schwimmkrabben aus den Philippinen setzt die lokale Fischereiindustrie massiv unter Druck. Um die Branche zu stützen, plant die Gemeinde Manapla in der Provinz Negros Occidental die Entwicklung veredelter Krabbenprodukte. Durch die neuen Produkte soll die Haltbarkeit des Krabbenfleisches verlängert werden, was perspektivisch auch den Export ermöglichen könnte.
Bürgermeisterin Mika Escalante erklärte am 23. August, dass das Vorhaben darauf abzielt, die Existenzgrundlagen der Bewohner zu sichern und die Nachhaltigkeit der Industrie zu gewährleisten. Das neue Produkt soll neben dem traditionellen "Puto" als offizielles "One Town, One Product" (OTOP) der Gemeinde Manapla etabliert werden. Zudem möchte die Stadtverwaltung Standards für den Ankauf von Krabben bei Fischern und Verkäufern festlegen, um die Einhaltung nachhaltiger Ernteregeln sicherzustellen.
Manapla ist neben E.B. Magalona ein bedeutender Krabbenlieferant der Provinz und verfügt bereits über fünf Betriebe für die Verarbeitung und Verpackung. Während die Gemeinde E.B. Magalona im August mit wöchentlichen Veranstaltungen zur Unterstützung der Fischer reagierte, setzt Manapla auf eine Lösung, die auch während der Nebensaison Bestand hat. Die Auswirkungen des US-Importverbots sind weitreichend: Ein verarbeitendes Unternehmen gab an, dass etwa 10.000 Fischer und 4.000 Krabbenfleisch-Sammler in den Regionen Negros, Panay, Bicol, Samar, Leyte sowie in Teilen von Mindanao von der aktuellen Lage betroffen sind. Die Krabbenindustrie stellt in Negros Occidental und den angrenzenden Gebieten einen wesentlichen Wirtschaftszweig dar.




