Gesellschaft: Landesweit

PHLPost warnt vor Betrug durch gefälschte SMS und Online-Scams

Die staatliche Postbehörde der Philippinen, die Philippine Postal Corporation (PHLPost), warnt die Bevölkerung vor betrügerischen Textnachrichten, dem sogenannten „Smishing“. Dabei missbrauchen Kriminelle den Namen und die Identität von PHLPost, um an persönliche und sensible Finanzdaten zu gelangen.

Aerial view of White Beach, Port Barton, Palawan Island, Philippines
Symbolbild: Envato

Nach Angaben der Behörde versenden die Betrüger typischerweise SMS, die verdächtige Links enthalten. In diesen Nachrichten wird oft behauptet, es gäbe Probleme bei der Zustellung eines Pakets, etwa aufgrund einer unvollständigen Adresse. Zudem werden Empfänger dazu aufgefordert, eine sofortige Gebühr für eine erneute Zustellung mittels Kredit- oder Debitkarte zu bezahlen. PHLPost stellte jedoch klar, dass solche Nachrichten nicht vom Postdienst stammen.

Die Behörde betonte ausdrücklich, dass sie niemals sensible Informationen wie Bankverbindungen, Kartendaten, OTPs per Textnachricht abfragt. Bürger werden daher dringend angewiesen, keine verdächtigen Links anzuklicken, keine persönlichen oder bankbezogenen Daten preiszugeben und keine Online-Zahlungen über nicht verifizierte Webseiten zu tätigen. Vor jeglichen Maßnahmen sollte stets die Authentizität einer Nachricht geprüft werden. Für die Paketverfolgung und Verifizierung ist ausschließlich die offizielle Website von PHLPost sowie autorisierte Kommunikationskanäle zu nutzen.

Verdächtige Nachrichten oder Aktivitäten können beim Kundenservice von PHLPost unter den Nummern (02) 8288-7678 oder 8288-POST gemeldet werden. Alternativ stehen die E-Mail-Adressen phlpostcares@phlpost.gov.ph sowie die Abteilung für Inspektion (Inspectorate Department) unter isd@phlpost.gov.ph zur Verfügung. Die Behörde mahnt zur Wachsamkeit bei SMS, Social-Media-Beiträgen, E-Mails und anderen Online-Kommunikationen.