Leptospirose-Fälle in Nueva Ecija steigen, Todesfälle sinken
EditIn der Provinz Nueva Ecija auf den Philippinen wurden im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 11. Juli 2026 insgesamt 103 Fälle von Leptospirose registriert. Davon forderten sieben Todesfälle das Leben. Trotz der höheren Fallzahl im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Todesfälle: Im selben Zeitraum des Jahres 2025 wurden lediglich 58 Fälle gemeldet, die jedoch zu 12 Todesfällen führten.
Die Verstorbenen stammten aus verschiedenen Orten der Provinz, darunter die Städte Cabanatuan, San Jose City und Muñoz sowie die Gemeinden Peñaranda, Santo Domingo, Talavera und Gen. Mamerto Natividad. Die Erkrankten waren zwischen 3 und 73 Jahre alt, wobei die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen am stärksten betroffen war. Rund 70,85 % der Patienten waren männlich. Als Ursachen für die Infektionen wurden der Kontakt mit Überschwemmungen, landwirtschaftliche Tätigkeiten oder Schlamm genannt.
Dr. Christian Salazar, Leiter des Gesundheitsamtes der Provinz Nueva Ecija (Nueva Ecija Provincial Health Office), erklärte, dass man eng mit den lokalen Regierungen zusammenarbeite. Schwerpunkte seien Informationskampagnen sowie die Bereitstellung des Antibiotikums Doxycyclin. Salazar riet der Bevölkerung, bei ersten Symptomen umgehend einen Arzt aufzusuchen. Zudem mahnte er, das Waten in Hochwasser zu vermeiden, da dieses als verschmutzt und potenziell mit Rattenurin belastet gilt. Schutzmaßnahmen beim Kontakt mit Wasser seien notwendig.





