Lehrkräfte in Zamboanga Peninsula fordern Gehaltserhöhung während SONA
EditWährend Präsident Ferdinand Marcos Jr. am Montag seine fünfte Lagebesprechung vor dem Parlament (State of the Nation Address, SONA) hielt, protestierten Lehrkräfte in der Region Zamboanga Peninsula symbolisch. Die ACT in Region 9 organisierte in verschiedenen öffentlichen Schulen in Zamboanga del Sur Protestaktionen, um auf dringende Reformen im Bildungssektor aufmerksam zu machen.
Liza Idiang, die Regionalpräsidentin der ACT, erklärte, dass Mitglieder an verschiedenen Standorten Banner aufgehängt haben, um Forderungen nach einem monatlichen Grundgehalt von 50.000 Pesos für Lehrkräfte zu unterstützen. Neben der Gehaltserhöhung fordert die Organisation verbesserte Sozialleistungen sowie einen stärkeren Schutz der Rechte von Lehrkräften. Laut Idiang seien die Lehrkräfte derzeit überarbeitet, unterbezahlt, unzureichend unterstützt und zudem Angriffen ausgesetzt.
Die Proteste in der Region fanden zeitgleich mit der etwa 90-minütigen Rede des Präsidenten im Batasang Pambansa in Quezon City statt. In seiner Ansprache konzentrierte sich Marcos auf die Themen Sicherheit, Selbstversorgung und staatliche Rechenschaftspflicht.
Ein weiterer Schwerpunkt der SONA lag auf Korruptionsbekämpfung. Marcos berichtete von Untersuchungen zu Korruption bei Hochwasserschutzprojekten, die bereits zu Verfahren gegen Bauunternehmer, Beamte des Department of Public Works and Highways (DPWH) sowie Abgeordnete geführt haben. Zudem kündigte er an, dass das Büro des Ombudsmanns unmittelbar mehrere Anklagen gegen seinen Cousin, den ehemaligen Parlamentssprecher Martin Romualdez, erheben werde. Der Präsident betonte dabei, dass er nicht als Präsident seiner Familie oder Freunde handle, sondern im Interesse des philippinischen Volkes. Die Regierung konnte bereits rund 25 Milliarden Pesos an illegal erworbenen Vermögenswerten sichern oder einfrieren, wovon 800 Millionen Pesos bereits an die Nationalkasse zurückgeführt wurden.













