Lehrkräfte in Ost-Visayas begrüßen Fokus der Regierung auf das Wohlergehen von Pädagogen
EditLehrkräfte in der Region Ost-Visayas haben die Zusage von Präsident Ferdinand Marcos Jr. positiv aufgenommen, das Wohlergehen von Pädagogen in den Fokus der Regierungsagenda zu rücken. In seiner fünften Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) betonte der Präsident die Bedeutung der Lehrkräfte für die Zukunft des Landes und erinnerte an sein Versprechen, dass keine Lehrkraft im Status „Teacher I“ in den Ruhestand gehen soll.
Ein Beispiel für die Auswirkungen der aktuellen Bildungspolitik ist Gloria Armada Soriano, eine Grundschullehrerin der ersten Klassenstufe an der North Hill Arbour Integrated School in Tacloban City. Sie konnte durch das System der erweiterten Karriereentwicklung (Expanded Career Progression, ECP) eine Beförderung von „Teacher III“ zu „Teacher V“ erreichen. Soriano beschrieb die Beförderung als Ehre und Motivation, die durch das ECP-Programm neue Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung erhalten habe.
Das ECP-Programm der Marcos-Administration hat landesweit bereits mehr als 80.000 Lehrkräfte und Schulleiter befördert. Das System bietet Pädagogen klarere Wege für den beruflichen Aufstieg, die auf Kompetenz, Leistung und beruflicher Weiterentwicklung basieren. Soriano, die seit über einem Jahrzehnt unterrichtet, betonte, dass die Wertschätzung ihrer Arbeit die Hoffnung stärkt, dass auch die Anliegen der Lehrkräfte gehört werden.
Die Bedeutung dieser Maßnahmen wurde auch durch eine feierliche Zeremonie unterstrichen: Am 15. April leitete der Präsident eine Massenvereidigung von über 1.700 neu beförderten Lehrkräften und Schulleitern des Bildungsministeriums (Department of Education, DepEd) aus Ost-Visayas im Convention Center von Tacloban City.
Bildungsexperten und Lehrkräfte sehen in der Schaffung sinnvoller Karrierechancen und der kontinuierlichen staatlichen Unterstützung eine Stärkung des Lehrberufs. Sie betrachten die Maßnahmen nicht nur als Anerkennung der Opfer, die Pädagogen für die Jugend des Landes bringen, sondern auch als direkte Investition in die Zukunft der Nation.


