Wirtschaft: Capiz

Landwirtschaftsministerium stellt klimaresiliente Ausrüstung in Capiz bereit

Am 30. Juli fand in Pontevedra eine Benchmarking-Aktivität statt, bei der lokale Regierungsvertreter, Landwirtschaftsexperten und Vertreter der Gemeinschaft zusammenkamen, um bewährte Praktiken für eine klimasmarte Landwirtschaft auszutauschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung übergab das philippinische Landwirtschaftsministerium (Department of Agriculture, DA) im Rahmen des Programms zur Anpassung und Minderung klimatischer Auswirkungen in der Landwirtschaft (AMIA) verschiedene Maschinen, Geräte und Infrastrukturen an Bauernverbände in der Provinz Capiz.

A Beautiful View Of Banaue Rice Terraces In Luzon, Philippines
Symbolbild: Envato

Zu den bereitgestellten Hilfsmitteln gehörten unter anderem ein Lastwagen im Wert von 2,6 Millionen PHP für die Binujosan Farmers Association, ein Lieferwagen im Wert von 1,8 Millionen PHP für die Numancia AMIA Village Farmers Association sowie ein Kultivator im Wert von 235.000 PHP für die Calaan AMIA Village Farmers Association. Darüber hinaus erhielten die Banga- und Batan AMIA Village Farmers Associations jeweils Anlagen zur Regenwassernutzung im Wert von 50.000 PHP und die Verbände in Binujosan und Numancia Fischernetze im Wert von jeweils 15.000 PHP.

Ein weiterer wichtiger Teil der Initiative war die Einweihung eines AMIA-Schulungszentrums in Binujosan, das die Weiterbildung im Bereich der klimasmarten Landwirtschaft fördern soll. Die Finanzierung des Gebäudes erfolgte gemeinschaftlich: Während das Landwirtschaftsministerium die Kosten für das Erdgeschoss in Höhe von 1,7 Millionen PHP übernahm, finanzierte die Kommunalverwaltung das Obergeschoss für 1,5 Millionen PHP. Gouverneur Fredenil Castro von Capiz übergab zudem eine Besitzurkunde für eine Reismühle im Wert von 200.000 PHP an die Binujosan Farmers Association und regte die Mitglieder dazu an, die Mühle als Gemeinschaftsunternehmen zu führen.

Agnes Catherine Miranda, Direktorin des Büros für klimaresiliente Landwirtschaft beim DA, hob die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen der nationalen Regierung, lokalen Behörden, dem Privatsektor und der Wissenschaft hervor. Das AMIA-Programm, das seit 2013 als Flaggschiff-Initiative des Ministeriums dient, erhält landesweit jährlich etwa 350 Millionen PHP. In der Region Western Visayas gibt es derzeit 16 etablierte AMIA-Dörfer, und bei einer Halbjahresbewertung des Programms belegte die Region landesweit den ersten Platz bei den physischen und finanziellen Leistungen.