Wirtschaft: Guimaras

Krisengipfel in Bacolod: Akteure suchen Lösungen für US-Importstopp bei blauen Schwimmkrabben

Nach dem Importverbot der Vereinigten Staaten für philippinische blaue Schwimmkrabben (Blue Swimming Crabs, BSC) kommen wichtige Akteure zusammen, um die Krise in der Visayas-Region zu bewältigen. Im Rahmen des zweitägigen Visayan Sea Regional Policy Forum und Workshops in Bacolod City wird versucht, gemeinsame Strategien zu entwickeln, um die betroffene Fischereiindustrie zu schützen.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Die Veranstaltung findet vom 29. bis 30. Juli im L’ Fisher Hotel statt. Organisiert wird das Forum vom Büro des Philippine Rural Reconstruction Movement (PRRM) in Negros sowie der Panay-Negros-Guimaras Crab Fishers Alliance, dem größten Netzwerk für Kleinfischer in den Visayas. Unterstützt wird die Initiative von den NGOs for Fisheries Reform.

An dem Gipfel nehmen rund 70 Vertreter aus verschiedenen Sektoren teil, darunter Regierungsvertreter, die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft sowie Kleinfischer. Die Teilnehmer repräsentieren 20 Küstengemeinden aus sechs Provinzen und drei Regionen. Als Hauptredner wurde Senator Francis Pangilinan eingeladen, der den Ausschuss des Senats für Landwirtschaft, Ernährung und Agrarreform leitet.

Ziel des Forums ist es, ein einheitliches Verständnis über die Ursachen und Auswirkungen der durch das US-Verbot ausgelösten Krise zu schaffen. Die Teilnehmer sollen einen Konsens finden und erste Aktionspläne sowie strategische Antworten erarbeiten. Zudem sollen laufende Kampagnen gegen illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei überprüft werden. Edwin Balajadia, Area Manager des PRRM-Negros, bezeichnete das Treffen als entscheidenden Schritt, um die Existenzgrundlage der Kleinfischer zu sichern und die Zukunft der Krabbenindustrie in der Visayas-See zu gewährleisten.