Wirtschaft: Metro Manila

Kooperation für Forschung am philippinischen Strommarkt vereinbart

Im philippinischen Strommarkt soll die Entwicklung von politischem Handeln auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse vorangetrieben werden. Ziel ist es, die Forschung zu stärken und den Übergang zu saubereren sowie nachhaltigeren Energiequellen zu unterstützen. Dies soll durch eine dreijährige Zusammenarbeit zwischen der Philippine Electricity Market Corporation (PEMC) und dem Philippine Energy Research and Policy Institute (PERPI) erreicht werden.

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Symbolbild: Envato

Die Kooperation wurde am 30. Juli 2026 während des PERPI Energy Summit an der University of the Philippines in Bonifacio Global City besiegelt. PEMC-Präsident Elvin Hayes E. Nidea und die stellvertretende Exekutivdirektorin von PERPI, Angel Chona Grace I. Valero-Nuñez, unterzeichneten die Absichtserklärung.

Im Rahmen der Partnerschaft werden gemeinsame Studien zu Themen wie dem Betrieb des Strommarktes, der Gestaltung von Strommärkten, der Integration erneuerbarer Energien und der nachhaltigen Energiewende durchgeführt. Laut Nidea soll die Verbindung von Marktkenntnissen der PEMC mit der unabhängigen akademischen Forschung von PERPI dazu beitragen, einen wettbewerbsfähigen, transparenten und widerstandsfähigen Strommarkt zu fördern.

Um die Marktintegrität zu wahren, sieht das Abkommen einen strukturierten Rahmen für den Datenaustausch vor. Die PEMC stellt dem Institut lediglich nicht vertrauliche, aggregierte und anonymisierte Marktdaten zur Verfügung. Die Nutzung dieser Informationen ist ausschließlich für Forschungs-, akademische und politische Analysezwecke vorgesehen; eine Verwendung für kommerzielle Zwecke, Lobbyarbeit oder gerichtliche Verfahren ist ausdrücklich untersagt. Zudem verpflichten sich beide Seiten zur Einhaltung des Data Privacy Act von 2012, wobei Forscher Geheimhaltungsvereinbarungen unterzeichnen müssen.

Neben der Forschung plant die Partnerschaft den Aufbau technischer Expertise durch gemeinsame Workshops und Fachdiskussionen. Dies soll auch das Ziel unterstützen, Fachkräfte im Energiesektor auszubilden, die sowohl global wettbewerbsfähig als auch umweltverantwortlich handeln. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sollen in Form von Forschungsarbeiten und politischen Kurzberichten veröffentlicht werden, um künftige Reformen im philippinischen Energiesektor zu unterstützen.