Kokosfasern als Mulchschicht gegen El-Niño-Dürre
Die anhaltende El-Niño-Dürre hat die Landwirte auf den Philippinen vor große Herausforderungen gestellt. Um die Auswirkungen abzumildern, soll die Gesundheit der Bäume und Ernten durch den Einsatz von Kokosfasern als Mulchschicht gesichert werden. Diese Methode empfiehlt die philippinische Kokosbehörde (Philippine Coconut Authority, PCA) den Landwirten.
Das Ausbringen von Kokosfasern, auch bekannt als Bunot ng Niyog, rund um die Basis der Bäume dient dazu, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Durch die Mulchschicht wird die Verdunstung des Wassers bei intensiver Hitze und anhaltender Trockenheit reduziert, wie die PCA-Büros in den Provinzen Laguna und Rizal in einer Mitteilung erklärten.
Die Kokosfasern fungieren nicht nur als Feuchtigkeitsspeicher, sondern auch als natürliche Isolierung, die die Wurzeln vor hohen Bodentemperaturen schützt. Darüber hinaus unterdrückt die Methode das Wachstum von Unkraut, wodurch weniger Konkurrenz um die für die Nutzpflanzen lebensnotwendigen Wasser- und Nährstoffreserven entsteht.
Langfristig trägt die Praxis zur Verbesserung der Bodenqualität bei, da die zersetzenden Kokosfasern organisches Material hinzufügen, welches die Bodenstruktur und Fruchtbarkeit stärkt. Da die Feuchtigkeit länger im Boden verbleibt, kann zudem Wasser bei der Bewässerung eingespart werden, da weniger häufig gegossen werden muss.
Die PCA betonte, dass diese Methode sowohl kostengünstig als auch umweltfreundlich sei, da Kokosfasern, die oft als landwirtschaftlicher Abfall betrachtet werden, sinnvoll wiederverwendet werden können. Die Behörde rief Kokosbauern dazu auf, solche ökologischen Praktiken und ein professionelles Plantagenmanagement anzuwenden, um die Widerstandsfähigkeit der Betriebe gegenüber klimabedingten Herausforderungen zu erhöhen.
Quellen
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