Politik – Metro Manila
Klimaresilienz in den Fokus: CCC treibt lokale Klimaschutzmaßnahmen voran
Die Klimaschutzkommission der Philippinen (Climate Change Commission, CCC) hat beim National Climate Resilience Forum (NCRF) 2026 führende nationale Akteure und Interessenvertreter zusammengebracht, um Klimaschutzmaßnahmen auf lokaler Ebene zu intensivieren und die Widerstandsfähigkeit des Landes zu stärken.
Unter dem Motto „Bagong Bansang Matatag, Handa sa Pagbabago ng Klima“ diente das Forum dazu, die Abstimmung zwischen nationalen Rahmenwerken, wie dem Nationalen Anpassungsplan (NAP) 2023-2050 und dem Implementierungsplan für die national festgelegten Beiträge (NDCIP), und deren Umsetzung vor Ort zu verbessern.
Die stellvertretende Exekutivsekretärin Maria Luwalhati C. Dorotan-Tiuseco betonte, dass Klimaschutz unter der Leitung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. eine nationale Priorität bleibe. Die Regierung trage die Verantwortung, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Gemeinschaften zu stärken, Lebensgrundlagen zu schützen und sicherzustellen, dass kein philippinischer Staatsbürger einer Katastrophe allein gegenübersteht.
Robert E.A. Borje, Vizevorsitzender und Exekutivdirektor der CCC, wies darauf hin, dass die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels die Art und Weise verändern, wie Resilienz und Entwicklung verfolgt werden müssen. Da Resilienz untrennbar mit der nationalen Entwicklung verbunden sei, müsse die gesamte Nation diszipliniert und zielgerichtet an diesen Grundlagen arbeiten.
CCC-Kommissarin Rachel Anne S. Herrera erklärte, das Ziel bestehe darin, nationale Strategien in kontextspezifische, investitionsbereite und skalierbare Maßnahmen zu übersetzen, die dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden: in den Gemeinden.
Senatorin Loren Legarda forderte die lokalen Regierungen auf, eine aktivere Rolle bei der Umsetzung zu übernehmen. Klimaresilienz müsse sich in der Landnutzungsplanung, den jährlichen Investitionen und den Infrastrukturentscheidungen der lokalen Entscheidungsträger widerspiegeln.
Auch politische Vertreter unterstrichen die Notwendigkeit des Handelns. Aniela Bianca D. Tolentino, Vorsitzende des Ausschusses für Klimawandel im Repräsentantenhaus, merkte an, dass Pläne allein Gemeinschaften nicht widerstandsfähig machen könnten, sondern nur die Umsetzung entscheidend sei. Der Abgeordnete Jose Manuel F. Alba aus der ersten Distrikt von Bukidnon ergänzte, dass der Erfolg nicht an geschriebenen Plänen, sondern an geretteten Leben gemessen werde.
Internationale Partner zeigten sich ebenfalls engagiert. Kyungsun Kim von UNICEF Philippinen betonte, dass Klimaanpassung an der Gesundheit von Kindern und der Stärke von Familien gemessen werden müsse. Der deutsche Botschafter Dr. Andreas Michael Pfaffernoschke bekräftigte die Unterstützung Deutschlands als verlässlicher Partner für die Philippinen bei der Stärkung der Klimaresilienz.
Das Forum, das fast 500 Teilnehmer aus Regierungsbehörden, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien anzog, wurde von Partnern wie dem Philippinischen Roten Kreuz, UNICEF, der GIZ und Expertise France unterstützt. Es bot Plattformen für Diskussionen über Klimafinanzierung, datengestützte Planung und praktische Lösungen für lokale Verwaltungen.