Politik

Keine Wahlvorfälle in der Bangsamoro-Region gemeldet

Seit Beginn des offiziellen Wahlzeitraums sind in der Bangsamoro-Autonomen Region in Muslim Mindanao (Barmm) keine gewaltbedingten Vorfälle im Zusammenhang mit den bevorstehenden Parlamentswahlen (BPE) verzeichnet worden. Der Wahlzeitraum begann am 16. Juli und dauert bis zum 29. September an.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Die Wahlkommission (Comelec) teilte am Mittwoch, den 22. Juli 2026, mit, dass der bisherige Verlauf der Wahlperiode friedlich und geordnet verlaufe. An den insgesamt 167 eingerichteten Kontrollpunkten seien bislang keine Personen wegen des Besitzes von Waffen oder gefährlichen Gegenständen festgenommen worden, es habe somit noch keine Verstöße gegen das geltende Waffenverbot gegeben.

Trotz der aktuellen Ruhe hat die Wahlbehörde verschiedene Gebiete in unterschiedliche Risikokategorien eingestuft. Insgesamt wurden 27 Gebiete als „rote“ Gefahrenzonen klassifiziert, gefolgt von 27 „orangenen“ und 39 „gelben“ Zonen. 15 Gebiete gelten als „grün“. Die rote Kategorie umfasst unter anderem 21 Gebiete in Lanao del Sur, drei in Maguindanao del Sur sowie jeweils ein Gebiet in Basilan, Maguindanao del Norte und dem Special Geographic Area (SGA).

Um Unruhen vor den Wahlen am 14. September zu verhindern, PNP und AFP zu verstärkten Maßnahmen auf. In den 27 als „rot“ eingestuften Gebieten sollten gemeinsame Patrouillen von Polizei und Militär durchgeführt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Parallel zu den Sicherheitsvorkehrungen hat das nationale Druckamt die Produktion der offiziellen Stimmzettel für die BPE abgeschlossen. Die Wahlkommission verifiziert derzeit die insgesamt 2.393.202 gedruckten Stimmzettel und prüft deren Kompatibilität mit den in der Region zum Einsatz kommenden Wahlmaschinen.

Quellen