Kalinga stärkt Maßnahmen zur Suizidprävention durch Schulungen
EditDie Provinzverwaltung von Kalinga hat eine Schulung zur Ersten Hilfe bei Suizidversuchen durchgeführt, um die psychosoziale Versorgung zu verbessern. Das Training mit dem Titel „Gatekeepers Guide to Suicide Prevention and Control“ fand kürzlich im Davidson Hotel in Tabuk City statt. Ziel der Maßnahme war es, Einsatzkräfte an vorderster Front mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um Menschen in psychischen Krisen gezielt zu unterstützen.
Die Schulung konzentrierte sich darauf, Warnsignale für Suizidgedanken zu erkennen, unmittelbare emotionale Unterstützung zu leisten und gefährdete Personen an Fachpersonal für psychische Gesundheit zu überweisen. Die Gesundheitsbeauftragte der Provinz, Marilyn T. Duyan, betonte, dass Suizid ein wachsendes Problem für die öffentliche Gesundheit darstelle, das Familien und ganze Gemeinschaften belaste. Da Einsatzkräfte häufig mit Menschen in emotionalen Krisen konfrontiert werden, aber oft nicht ausreichend geschult sind, um das Risiko einzuschätzen, seien frühzeitige Identifizierung und rechtzeitige Intervention entscheidend.
Vertreter des Department of Social Welfare and Development (DSWD) aus der Region Cordillera erläuterten zudem Strategien zur Prävention sowie Maßnahmen zur sogenannten Postvention, die die Unterstützung von Angehörigen nach einem Suizid umfasst. Die Teilnehmer absolvierten praktische Übungen zur Krisenintervention und zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Versorgung. Zudem wurden Strategien zur Selbstfürsorge vermittelt, damit die Helfer die emotionalen Belastungen ihrer Arbeit bewältigen können. Die Initiative soll ein Netzwerk geschulter Ersthelfer aufbauen, das durch aktives Zuhören und professionelle Vermittlung die psychische Gesundheit in der Region stärkt.






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