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Jose Abad Santos bewilligt 12,4 Millionen Pesos für Katastrophenhilfe

Der Gemeinderat von Jose Abad Santos in der Provinz Davao Occidental hat Mittel in Höhe von 12,41 Millionen Pesos aus dem Fonds für Katastrophenvorsorge und -management (Disaster Risk Reduction and Management Fund) bereitgestellt. Die Entscheidung dient der Bewältigung der Schäden, die durch ein Erdbeben der Stärke 7,8 im Juni sowie durch die darauf folgenden Überschwemmungen im Juli entstanden sind.

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Symbolbild: Envato

Bürgermeister Jason John Joyce erklärte, dass 8,7 Millionen Pesos für den Erwerb sicherer und zugänglicher Umsiedlungsstandorte verwendet werden sollen. Dieser Betrag entfällt auf das Budget für Sanierung und Erholung für das dritte und vierte Quartal 2026. Weitere 1,3 Millionen Pesos sind für die Instandsetzung der kleinen kommunalen Turnhalle im Barangay Caburan vorgesehen. Die verbleibenden 2,41 Millionen Pesos fließen in die Katastrophenhilfe für das dritte Quartal, wozu unter anderem Arbeitskräfte für den Transport von Hilfsgütern, Lkw-Dienste, Treibstoff, Verpflegung für Einsatzkräfte sowie die Verwaltung von Notunterkünften gehören.

Die Bewilligung erfolgte eine Woche nach einer unterbrochenen Sitzung, in der Ratsmitglieder zunächst Rücksprache mit zuständigen Abteilungsleitern und Dorfbeamten halten wollten, um Details zur Budgetverwaltung und zu Spenden zu klären. Neben den finanziellen Mitteln prüft die Lokalverwaltung zudem die Aufnahme von Krediten, um schweres Gerät und Rettungsfahrzeuge zu beschaffen. Dies soll helfen, die Folgen von Erdrutschen und Sturzfluten in verschiedenen Barangays zu bewältigen, die seit dem 8. Juni auftreten.

Die Auswirkungen der Naturkatastrophen sind schwerwiegend: Ein tropischer Wirbelsturm, der einen Monat nach dem Erdbeben auftrat, betraf 2.489 Familien. Aktuell halten sich noch 457 Haushalte in provisorischen Evakuierungszentren auf. Die Bilanz der Katastrophen umfasst bisher vier Tote, sechs Vermisste und eine Verletzte. Zudem wurden 489 Häuser vollständig und 147 teilweise beschädigt. In der Region werden weiterhin Nachbeben registriert.

Quellen