Japan-Erdbeben: Philippinisches Migrantenministerium richtet Notfall-Hotlines ein
EditEin schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Dienstag, den 28. Juli 2026, die Präfektur Kumamoto in Südjapan erschüttert und nach ersten Informationen 13 Todesopfer gefordert. Zudem kam es zu Stromausfällen in tausenden Haushalten und Schäden an der Straßeninfrastruktur.
Das philippinische Migrantenministerium (Department of Migrant Workers, DMW) hat daraufhin verschiedene Notfall-Hotlines eingerichtet. OFWs durch das Beben verletzt worden oder ums Leben gekommen. Dennoch laufen die Koordinationsbemühungen, um die Sicherheit der rund 350.000 in Japan lebenden philippinischen Arbeitskräfte in den betroffenen Gebieten abschließend zu überprüfen.
Das Migrantenbüro (MWO) und die Behörde für das Wohlergehen von Übersee-Arbeitnehmern (Owwa) in Osaka arbeiten hierbei eng mit dem philippinischen Generalkonsulat in Osaka sowie der lokalen philippinischen Gemeinschaft zusammen. Das Ministerium rief die Betroffenen dazu auf, wachsam zu bleiben und sich auf mögliche Nachbeben vorzubereiten. Es wurde empfohlen, den offiziellen Updates der lokalen Behörden und der japanischen Wetterbehörde (Japan Meteorological Agency) zu folgen.
Für Hilfsanfragen stehen folgende Kontaktwege zur Verfügung: Die Haupt-Festnetzleitung unter +81 6-6575-7593, eine Hotline für Arbeitsfragen unter +81 70-2275-6082 sowie eine Hotline für soziale Unterstützung unter +81 70-2447-4016. Zudem gibt es eine Botschaftshotline unter +81 90-4036-7984 und die E-Mail-Adresse atn@pcgosaka.org.





