Inlandsreisen stützen Tourismus in Cebu trotz Rückgang bei Ausländern
EditIm ersten Quartal 2026 verzeichnete der Tourismussektor in der Provinz Cebu ein Wachstum, das vor allem durch eine starke Nachfrage aus dem Inland getragen wurde. Die Gästeankünfte stiegen von Januar bis März auf insgesamt 496.462 Personen, was einer Steigerung von 1,17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Ein Zuwachs von 10 Prozent bei den Inlandsreisenden kompensierte den leichten Rückgang der internationalen Besucher. Während die Zahl der ausländischen Gäste schätzungsweise um zwei bis fünf Prozent sank, hielten die heimischen Touristen die Branche stabil. Zu den wichtigsten Herkunftsländern der ausländischen Besucher gehörten Südkorea, Japan, die USA, China und Taiwan.
Die traditionelle Hochsaison sowie verschiedene Großveranstaltungen trugen zum Anstieg im ersten Quartal bei. Neben den kulturellen Festen Fiesta Señor und Sinulog, die viele Inländer anzogen, trug auch das Asean Tourism Forum zur Besucherzahl bei. Zudem führten Rückkehrer aus dem Ausland, die den Urlaub bei ihren Familien in der Heimat verbrachten, zu längeren Aufenthalten. Laut Rowena Montecillo, Leiterin des Provincial Tourism Office (PTO), waren diese Faktoren entscheidend für die positive Entwicklung.
Innerhalb der Provinz verzeichneten die lokalen Verwaltungseinheiten unterschiedliche Besucherzahlen. Mandaue City führte die Liste der meldenden Kommunen mit 140.000 Gästen an, gefolgt von Cordova mit 66.001 Ankünften. Weitere touristische Schwerpunkte bildeten Tabuelan mit seinen Sandstränden, Daanbantayan durch das Tauchen auf Malapascua Island sowie Oslob, das für Walhai-Beobachtungen bekannt ist. Die vorliegenden Gesamtzahlen sind jedoch noch unvollständig, da acht Gemeinden ihre Berichte für das erste Quartal noch nicht eingereicht hatten.





