Inflation in Zentral-Visayas sinkt im Juli, bleibt aber landesweit am höchsten
EditIn der Region Zentral-Visayas hat sich der Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen im Juli leicht abgeschwächt. Den Daten der philippinischen Statistikbehörde Philippine Statistics Authority (PSA) zufolge sank die Inflationsrate auf 8,7 Prozent, verglichen mit 10,1 Prozent im Juni. Trotz dieser Entlastung weist die Region mit diesem Wert die höchste Inflationsrate aller 18 Regionen des Landes auf und liegt deutlich über dem nationalen Durchschnitt von 6,2 Prozent.
Ein wesentlicher Faktor für die Verlangsamung war die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, die den größten Anteil am Warenkorb der Region ausmachen. Hier sank die Rate von 14,1 Prozent im Juni auf 10,7 Prozent im Juli. Auch bei Reis verzeichnete die Region einen Rückgang von zuvor 13,3 Prozent auf 11,9 Prozent. Bei Maispreisen war ein deutlicher Rückgang von 35 Prozent auf 23,4 Prozent zu beobachten, wenngleich das Preisniveau weiterhin hoch bleibt.
Auch in anderen Bereichen kühlten sich die Preise ab: Die Kosten für Transportdienstleistungen sanken von 16,8 Prozent auf 14,7 Prozent, was mit den weltweiten Treibstoffpreisen korreliert. Zudem verlangsamte sich die Inflation bei Bildungsdienstleistungen von 2,7 Prozent auf 2,1 Prozent.
Nicht alle Warengruppen folgten diesem Trend. Die Gruppe Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe, ein Bereich, der eng mit den aktuellen Problemen bei der Stromversorgung in Cebu verknüpft ist, beschleunigte sich von 5,6 Prozent im Juni auf 6,6 Prozent im Juli. Zudem stieg die Inflation bei alkoholischen Getränken und Tabak leicht von 5,1 auf 5,2 Prozent an.
Ökonomen warnten angesichts der Lage, dass die Teuerungsrate in Zentral-Visayas die Haushaltsbudgets weiterhin stark belastet. Dies gelte insbesondere für einkommensschwache Familien, die einen Großteil ihres Budgets für Lebensmittel aufwenden müssen.





